Erst im November 2025 war der österreichische Glasveredler Eckelt, der seit 2022 der Vandaglas Gruppe angehörte, von der Münchner Beteiligungsgesellschaft Accursia Capital gekauft worden. Im Juni 2026 hat nun ein neuer Investor, IproD Invest GmbH, eine auf Unternehmensinvestitionen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Holzkirchen (D), die Eckelt Glas GmbH übernommen.
Der Verkauf erfolgte im Rahmen der laufenden Portfolioentwicklung von Accursia Capital. Während der Beteiligungszeit habe die Gesellschaft Eckelt Glas mit verschiedenen operativen und organisatorischen Maßnahmen bei der Weiterentwicklung des Unternehmens unterstützt, heißt es in einer Mitteilung von Accursia Capital, die auf den Erwerb und die Entwicklung von Industrieunternehmen spezialisiert ist.
Auch nach der neuerlichen Übernahme blickt das Team von Eckelt Glas positiv in die Zukunft: „Für uns ist klar: Eckelt bleibt Eckelt. Gemeinsam mit dem neuen Eigentümer und dem Führungsteam von Eckelt sehen wir dies als klare Chance, unseren Standort als eigenständiges Industrieunternehmen weiterzuentwickeln und unser Profil im internationalen Projektgeschäft zu schärfen. Wir arbeiten aktuell mit vollem Einsatz an der Schärfung der strategischen Ausrichtung von Eckelt“, erklärt Florian Temper, Standortleiter der Eckelt Glas GmbH.
Österreichisches Traditionsunternehmen mit internationaler Ausrichtung

Das Traditionsunternehmen wurde im Jahr 1923 durch August Eckelt im oberösterreichischen Steyr gegründet. Heute veredelt Eckelt Glas mit einem Team von 160 Mitarbeiter*innen Architektur- und Sicherheitsglas und ist auf hochwertige Verglasungslösungen für internationale Fassaden- und Gebäudeprojekte, vor allem auch in XL-Abmessungen, spezialisiert.
„Unser Fokus liegt weiterhin dort, wo Standardlösungen nicht ausreichen: auf technischer Qualität, verlässlicher Projektabwicklung und anspruchsvollen Glaslösungen. Diesen Weg gehen wir konsequent mit unserem Team weiter. Für unsere Kunden und Lieferanten hat sich nichts in der Zusammenarbeit verändert. Wir bauen weiterhin auf diese stabilen Partnerschaften“, so Florian Temper.