„Wir sehen uns als stabilen Anker in schwierigen Zeiten.“ Dies war eine der zentralen Aussagen von Michael Gehbauer, Verbandsobmann der gemeinnützigen Bauvereinigungen, beim Westwood Business Breakfast in Brunn am Gebirge. Zwar verzeichneten auch die Gemeinnützigen im vergangenen Jahr einen Rückgang der Fertigstellungen von 13 Prozent auf 11.900, aber man habe sich besser geschlagen als die Privaten. Gehbauer sieht seine Mitglieder weiterhin als stabilisierenden Faktor in einem schwierigen Marktumfeld. Für 2026 rechnet er mit einer Seitwärtsbewegung.

Frühstück bei Westwood

Gehbauer diskutierte beim Business Breakfast – moderiert von Bauzeitung-Chefredakteur Martin Hehemann – gemeinsam mit Markus Neumayer, Geschäftsführer von Neumayer Projektmanagement, und dem Gastgeber, Westwood Österreich-Geschäftsführer Andreas Nemeth. 

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Auch Neumayer sieht leichte Anzeichen einer Erholung „Wir merken, dass wieder mehr Bewegung in den Markt kommt“, sagte er.  Diese Bewegung sei vor allem in der Sanierung zu spüren. Neumayer verwies dabei darauf, dass Sanierungsprojekte „komplexer sind als Neubauten und man am Bau neue Formen der Zusammenarbeit benötigt“. Gefragt seien frühzeitige Einbindung aller Beteiligten und eine stärkere Kooperation zwischen Planenden, Ausführenden und Auftraggebern.

Unterstützung bekam er hier von Westwood Österreich-Geschäftsführer Nemeth. Für den Erfolg eines Projektes sei es wesentlich, dass die Beteiligten sich frühzeitig abstimmen und die vorgelagerten Prozesse klar definieren. Nemeth deutlich: „Das Rennen verliert man nicht am Ende, sondern am Anfang.“