„In den Nachbarländern Ungarn, Slowakei und Tschechien wurden bereits mehr als eine Million Tonnen Beton unter Verwendung von Cyment und Cymentevo hergestellt“, sagt Thomas Schinkinger, CEO der Cyment Gruppe, die zur oberösterreichischen ALAS Group gehört. „Wir freuen uns, dass unsere gesamte Produktpalette nun auch in Österreich verfügbar ist, um neue Maßstäbe bei der Reduktion von CO₂ in Beton zu setzen.“ Genau ausgedrückt: Die österreichische Tochtergesellschaft hat die Bautechnischen Zulassung (BTZ) in für ihr Produkt Cymentevo 42,5N erhalten. Neben dem klimafreundlichen Zementersatzprodukt Cyment L stehe der Bauindustrie damit auch ein einsatzbereiter Fertigzement zur Verfügung, der Nachhaltigkeit mit ausgezeichneten technischen Eigenschaften verbinde.
Reduktion um 95 Prozent
„Die Zementproduktion ist einer der Hauptverursacher industrieller CO₂-Emissionen und der damit verbundenen Klimabelastung. Cyment ist ein klimafreundliches Ersatzprodukt für Zement, das bei der Betonherstellung einen Teil desklimaschädlichen Zementklinkers ersetzt“, erläutert man bei Cyment. Durch den Einsatz einer speziellen Mischung nachhaltiger Materialien betrage der CO₂-Ausstoß bei der Herstellung von cyment lediglich 26,2 kg CO₂-Äquivalent pro Tonne. „Der Wert bedeutet eine Reduktion von mehr als 95 Prozent gegenüber traditionellem Zement“, so Cyment.
Cymentevo kombiniere die Cyment Technologie „mit bewährten Zementkomponenten zu einem fertigen Bindemittel mitreduziertem Klinkeranteil. Der Hersteller: „Im Endprodukt Beton lassen sich dadurch bis zu 50 Prozent der CO₂-Emissionen einsparen.“
Cymentevo erfordere keine Änderung bestehender Anlagen oder Prozesse in der Betonherstellung und ist ab sofortverfügbar. Der Bautechnischen Zulassung durch das Österreichische Institut für Bautechnik (OIB) gingen laut Cyment „umfangreiche Überprüfungen voraus, die die technische Leistungsfähigkeit für alle wesentlichen Beton-Expositionsklassen gemäß ÖNORM B 4710-1 bestätigten“.
Cyment ist ein Unternehmen der oberösterreichischen ALAS Group und entwickelt nachhaltige Bindemitteltechnologien für die Betonherstellung. Mit Produktionsstandort in Mosonmagyaróvár (Ungarn) beliefert Cyment Betonhersteller in Ungarn, der Slowakei, Tschechien und expandiert derzeit nach Österreich. Die Mission: „Die Dekarbonisierung der Betonindustrie durch technologisch führende, nachhaltige Lösungen. Die Produkte ersetzen einen Teil des Zementklinkers — den emissionsintensivsten Bestandteil im Zement — durch leistungsfähige alternative Bindemittel.“