Insbesondere bei dunklen und intensiven Farbtönen wird laut Hersteller Keimfarben weniger solare Strahlungsenergie absorbiert, wodurch sich die thermische Belastung der Gebäudehülle verringert.
Reduzierte thermische Belastung der Gebäudehülle
Die IR-reflektierende Wirkung basiert auf einer speziellen Pigmentierung der Fassadenfarbe. Es entstehen dadurch kühlere Oberflächen, wodurch temperaturbedingte Spannungen in Putz- oder Wärmedämmverbundsystemen reduziert werden. Ziel ist es, das Risiko von Rissbildungen infolge thermischer Belastung zu minimieren. Darüber hinaus soll die geringere thermische Beanspruchung zur Langlebigkeit der Fassaden beitragen. Die Sol-Silikatfarbe verbindet sich durch das Prinzip der Verkieselung dauerhaft mit mineralischen Untergründen wie Putz, Naturstein oder Beton. Dadurch entsteht eine feste und unlösbare Verbindung zwischen Beschichtung und Untergrund.
Dunkle Farbtöne auf WDVS-Fassaden
Keim Coolit ermöglicht auch die technische Umsetzung dunkler und intensiver Farbtöne auf wärmegedämmten Fassaden. Die reduzierte Oberflächenerwärmung soll dabei helfen, thermische Spannungen innerhalb des Fassadenaufbaus zu begrenzen. Keim Coolit ist Cradle to Cradle Certified in Silber und verfügt zusätzlich über das Cradle to Cradle Material Health Certificate in Gold. Außerdem erfüllt die Fassadenfarbe die Anforderungen des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG). www.keim.com