„Unsere Kunden erwarten neben hoher Produktqualität vor allem kurze Lieferzeiten“, kommentiert Gründer und CEO Roman Aschl den neuen Logistik- und Produktionsstandort des oberösterreichischen Edelstahlspezialisten Aschl. „Mit der neuen Logistikstruktur schaffen wir die Grundlage für weiteres Wachstum.“ Der neue Standort befindet sich in Wels. In das Projekt investierte das Unternehmen rund 5,8 Millionen Euro. Ziel sei es, Kapazitäten zu bündeln und Lieferprozesse weiter zu beschleunigen. In der neuen Halle sind Fertigung, Lager und Versand zentral organisiert. Auf einer Fläche von 2.400 m² stehen etwa 1.200 Palettenplätze sowie ein automatisiertes Kleinteilelager zur Verfügung.

Digitale Abläufe

Durch digitalisierte und weitgehend automatisierte Abläufe können Bestellungen laut Unternehmen nach Wareneingang innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert werden. Die Anlage ist auf ein Versandvolumen von bis zu 900 Sendungen pro Tag ausgelegt. Aktuell lagern am Standort rund zwei Millionen Einzelteile.

Werbung
Artweger ONE: Red Dot „Best of the Best“ für das neue Premium-Modell
Mit der Artweger ONE präsentiert Artweger sein neues Premium-Modell im Bereich Duschkabinen. Die im März eingeführte Serie wurde 2026 mit dem Red Dot Award „Best of the Best“ im Product Design ausgezeichnet und bestätigt damit den konsequenten Anspruch von Artweger an Gestaltung, Qualität und Funktion.
mehr erfahren

Das Kleinteilelager ist modular konzipiert und kann bei Bedarf von 16.000 auf 25.000 Lagerplätze erweitert werden. Die Kommissionierung erfolgt digital per Tablet, innerbetriebliche Transportprozesse sind weitgehend automatisiert. „Dies reduziert Durchlaufzeiten insbesondere bei standardisierten Aufträgen“, so Aschl.

Aschl positioniert sich sowohl als Hersteller als auch als Lieferant. „Neben einem umfangreichen Lagersortiment“ fertigt das Unternehmen zahlreiche Komponenten selbst, darunter individuell konfigurierte Brunnenrohre. Am Standort sind zudem rund 3.000 Meter Entwässerungsrinnen verfügbar – von Lösungen für die Lebensmittelindustrie bis hin zu Anwendungen in Schwimmbädern oder im Weinbau. Zum Portfolio zählen unter anderem die Badrinne „SPArin“ sowie die Parkdeckrinne „Securin“, zwei wichtige Eigenentwicklungen des Unternehmens.

Am neuen Standort ist zudem ein Strömungslabor geplant. Dort sollen Systeme der Entwässerungstechnik unter realen Bedingungen getestet werden. Das Wasser hierfür wird aus einem unterirdischen Wasserbecken mit einem Fassungsvermögen von bis zu 300 m³ entnommen. Ziel der Untersuchungen sei eine möglichst schnelle und rückstandsfreie Ableitung von Wasser zu gewährleisten.

Das insgesamt 24.000 m² große Grundstück biete Raum für eine schrittweise Erweiterung. Der Ausbau ist langfristig angelegt und soll nach Bedarf in den kommenden Jahren erfolgen. „Wir wollten einen Standort, an dem wir langfristig wachsen können“, unterstreicht Aschl.