Die börsennotierte Strabag SE hat 2025 ein Rekordergebnis erzielt. Österreichs größter Baukonzern steigerte die Leistung um 6 Prozent auf 20,4 Milliarden Euro. Der konsolidierte Konzernumsatz erhöhte sich um 7 Prozent auf € 18,7 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 17 Prozent auf 1,2 Milliarden. Die EBIT-Marge erhöhte sich von 6,1 auf hohe 6,7 Prozent. Maßgeblich dafür waren positive Effekte aus Großprojekten in Deutschland und im internationalen Geschäft, insbesondere im Infrastrukturbereich. Das Konzernergebnis stieg um 11 Prozent auf 916 Millionen Euro – ebenfalls ein Rekordwert.
30 Milliarden im Bestand
Im Jahresverlauf 2025 überschritt der Auftragsbestand der Strabag SE erstmals die 30‑Milliarden‑Euro‑Marke und lag zum Jahresende bei 30,4 Milliarden Euro, was einem Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Auftragsbestand konnte vor allem in den „strategischen Wachstumsmärkte Mobilitäts‑, Energie‑ und Wasserinfrastruktur sowie High‑Tech‑Bauten ausgebaut werden“, so der Konzern. Wachstumstreiber waren 2025 der Infrastrukturbau in den Bereichen Mobilität, Energie und Wasser sowie der High-Tech-Industriebau.
„Wir haben im Jahr 2025 konsequent an der Umsetzung unserer Strategie 2030 gearbeitet. Mit dem Markteintritt in Australien, dem Ausbau unseres Wasserinfrastrukturgeschäfts sowie Lösungen für leistbares Wohnen ist es uns gelungen, entscheidende Schritte zu setzen“, so Vorstandsvorsitzender Stefan Kratochwill. „Gleichzeitig haben wir ein operativ starkes Ergebnis erwirtschaftet. Strategiekonformes Wachstum und weitere Fortschritte in der Profitabilität führten dazu, dass wir bei Leistung, Auftragsbestand und EBIT-Marge neue Höchstwerte erreicht haben.“