Im historischen Ambiente des Stifts Dürnstein trifft zeitgenössische Architektur auf einen Ort mit langer kultureller und geistiger Tradition. Dort ist derzeit die Ausstellung zum Bauherr:innenpreis 2025 der Zentralvereinigung der Architekt:innen Österreichs zu sehen. Nach aktuellem Stand soll die Schau bis voraussichtlich 24. August verlängert werden.

Der Bauherr:innenpreis zählt seit 1967 zu den bedeutendsten Auszeichnungen für Baukultur in Österreich. Im Mittelpunkt stehen Bauherr:innen und Auftraggeber:innen, die nach Einschätzung der Zentralvereinigung durch ihr Engagement qualitätsvolle Architektur ermöglichen. Die Ausstellung präsentiert ausgezeichnete und nominierte Projekte aus ganz Österreich – von Wohnbauten über Bildungs- und Kulturbauten bis hin zu öffentlichen Räumen und Umnutzungen.

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Ausstellung im Stift Dürnstein
© Magdalena Maier

Architektur als gesellschaftliche Verantwortung

Die Ausstellung steht im Dialog mit der Schau „Entdeckung des Wertvollen“ des Stifts Dürnstein. Gemeinsam greifen beide Formate Fragen auf, die für die aktuelle Baukultur von Bedeutung sind: Wie wird heute gebaut? Welche Verantwortung tragen Bauherr:innen für die gebaute Umwelt? Und welche Werte sollen Architektur und öffentlicher Raum vermitteln?

Bereits die Nominierungen für den Bauherr:innenpreis gelten als Anerkennung für Projekte, die gestalterische Qualität mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden. Wie auch die Zentralvereinigung betont, versteht die Ausstellung Architektur nicht ausschließlich als Gestaltung von Gebäuden, sondern als Haltung gegenüber Menschen, Raum und Umwelt. Dieser Ansatz spiegelt sich in den gezeigten Projekten wider, die unterschiedliche Lösungen für aktuelle Anforderungen an das Bauen in Österreich vorstellen.

Ausstellung im Stift Dürnstein
© Magdalena Maier