Die Architect@Work fand am 16. und 17. September 2026 in der Stadthalle Wien statt. Nach Angaben des Veranstalters verzeichnete das Messeformat ein Besucherplus. Konkrete Besucherzahlen werden im Schlussbericht allerdings nicht genannt. Das Programm umfasste mehr als 250 Produktinnovationen sowie vier Ausstellungen. Dazu gehörten eine Projektausstellung und eine Fotoausstellung von World-Architects, eine Materialschau der Materialdaten- und Kollaborationsplattform Revalu sowie die Installation „Tape OVER“ des Berliner Künstlers Robert König.

Transformation als Leitthema

Sechs Vorträge widmeten sich dem übergeordneten Thema „Transformation“. Zu den Vortragenden zählten Markus Penell von O & O Baukunst, Sabrina Mehlan und Stefanie Wögrath von Illiz Architektur, Clemens Bortolotti von Riccione Architekten, Herwig Spiegl von AllesWirdGut, Michael Obrist von Feld72 Architekten sowie Michael Salvi von Schenker Salvi Weber.

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Die von Austrian-Architects.com kuratierten Beiträge behandelten unter anderem den Umgang mit vorhandenen Ressourcen und bestehenden Strukturen. Die Teilnahme an den Vorträgen konnte laut Veranstalter als Fortbildung im Sinne der Architekt*innen-Berufsfortbildungsverordnung (Arch-BF-VO) angerechnet werden.

Austausch zwischen Planung und Industrie

Neben dem Rahmenprogramm stand der Austausch zwischen Herstellern, Architektur- und Planungsbüros im Mittelpunkt. Aussteller hoben in ihren Rückmeldungen insbesondere die Konzentration auf ein Fachpublikum und das kompakte Messeformat hervor.

„Wir sind heute hier, weil wir Architektinnen und Planerinnen treffen wollen und gemeinsam die Zukunftswelten der Arbeit gestalten wollen“, sagt Denise Dobiasch von Nowy Styl. Sie verweist zudem auf die einheitlichen Rahmenbedingungen für die Aussteller und die aus ihrer Sicht ungezwungene Atmosphäre der Veranstaltung.

Auch Themen wie Fassadentransformation und gebäudeintegrierte Photovoltaik waren vertreten. Wolfgang Fasser von Roofit Solar betont dabei die Bedeutung von Architektur- und Planungsbüros für entsprechende Lösungen: „Wir möchten das Interesse für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Systeme wie unseres erwecken, denn unser System kann nur über den Planer und den Architekten realisiert werden.“

Weitere Termine in Berlin und Frankfurt

Auch auf Besucherseite spielten der Umgang mit bestehenden Materialien, Wiederverwendung und der direkte Kontakt zu Herstellern eine Rolle. Die im Schlussbericht wiedergegebenen Rückmeldungen heben insbesondere die Möglichkeit hervor, neue Materialien und Produkte kompakt kennenzulernen. Die Bilder der Presseaussendung zeigen neben dem Messegeschehen auch gut besuchte Vorträge und die Installation „Tape OVER“.

Nach Wien wird die Architect@Work 2026 in Deutschland fortgesetzt. Die nächsten Ausgaben sind für 7. und 8. Oktober in Berlin sowie für 2. und 3. Dezember in Frankfurt angekündigt. In Wien soll die nächste Ausgabe 2028 stattfinden.