Frauenthal Expo versammelt SHK-Branche in Wien
Vom 21. bis 23. Januar 2026 trifft sich die Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche in der Messe Wien zur fünften Auflage der Frauenthal Expo. Wir zeigen schon jetzt die wichtigsten Produktneuheiten und Highlights für Fachbesucher*innen.
Die Frauenthal Expo gilt als eines der Messe-Highlights der SHK-Branche. Was 2018 als mutiger Schritt gegen die Trägheit großer Industriemessen begann, hat sich bis heute zu einem Pflichttermin für Handwerk, Planung, Industrie und Wohnbau entwickelt. Veranstalterin ist die Frauenthal Handel Gruppe, ein Tochterunternehmen der Frauenthal Holding AG mit Sitz in Wien. Sie betreibt unter anderem namhafte Großhandelsmarken wie SHT, ISZ und ÖAG und bietet damit eine enorme Marktnähe zur Zielgruppe.
Alles unter einem Dach
Mit dem Claim „Alles unter einem Dach“ bringt die Frauenthal Expo von 21. bis 23. Januar 2026 erneut rund 180 Aussteller*innen auf rund 12.000 Quadratmetern in die Messe Wien. Die gesamte Halle A ist bereits ausgebucht.
Fachbesucher*innen erwartet ein klar gegliedertes Hallenkonzept, das Themen wie Sanitär, Heizung, Klima, Installation, Photovoltaik, Digitalisierung und Energieeffizienz in einem dreitägigen Live-Format vereint. Neben internationalen Herstellern und innovativen Nischenanbietern sind auch Planungsunternehmen, Bauträger*innen und öffentliche Institutionen vertreten.
Bei Frauenthal ist man überzeugt: „Unser gewerkeübergreifendes Konzept begeistert Installateure, Elektriker, Kommunen, Tiefbauspezialisten, Planer, Architekten und Bauträger“, heißt es in einer Aussendung. Ziel sei es, in kompakter Zeit möglichst viele relevante Kontakte zu fördern und zugleich einen Marktüberblick zu geben, der im Tagesgeschäft oft fehlt. Rund 10.000 Besucher*innen aus ganz Österreich und den Nachbarländern werden erwartet. Die Anmeldung ist wie immer kostenlos. Service und Organisation der Messe gelten als legendär. Machen Sie mit uns schon vorab einen kleinen Rundgang.
Frauenthal Expo 2026
Termin: 21.–23. Januar 2026
Ort: Messe Wien, Halle A
Veranstalter: Frauenthal Handel Gruppe
Eintritt: kostenlos (mit Anmeldung hier)
Zielgruppe: SHK-Fachhandwerk, Planerinnen, Bauträgerinnen, Kommunen
Das sind einige Highlights der Frauenthal Expo:
Stand 210: Kalkablagerungen umweltfreundlich im Griff

Ein Highlight zeigt die Firma Judo Wasseraufbereitung: Ein neuer Kalkschutz für große Trinkwasseranlagen adressiert die besonderen Anforderungen der Wohnungswirtschaft. Mit dem System Judo Bio-balance stellt das Unternehmen eine Alternative zur klassischen Enthärtung vor. Die Anlage reduziert laut Hersteller effektiv Kalkablagerungen in Rohrleitungen, Wärmeübertragern und Armaturen und trägt damit zum Werterhalt von Gebäuden bei. Grundlage ist das sogenannte Bio-Carat-Verfahren, das Calcium- und Carbonat-Ionen im Wasser stabilisiert. Auf diese Weise bleibt der Kalk in Lösung und wird mit dem Wasserfluss ausgespült, ohne sich festzusetzen. Dem Wasser werden dabei keine Stoffe entzogen oder zugeführt, was Umwelt und Trinkwasserqualität zugutekommt. Die wartungsarme Technik ist laut Judo wirtschaftlich im Betrieb und damit auch langfristig kosteneffizient. Die Anlage ist in drei Varianten für bis zu 67 Wohneinheiten verfügbar. Bei größerem Bedarf sind auf Anfrage weitere Ausführungen erhältlich.
Stand 226: Luftfrei und druckstabil im Kaltwassersystem

Ein ebenfalls technikorientiertes Thema adressiert das Unternehmen Eder Spirotech: Für Anwendungen in Klima- und Kaltwasseranlagen stellt das Unternehmen eine Lösung zur effizienten Druckhaltung und Entgasung bereit. Der Kälteautomat Multicontrol MCC Cool wurde speziell für niedrige Systemtemperaturen entwickelt. Er nimmt das Ausdehnungsvolumen verlustfrei auf und hält den Systemdruck konstant. Durch die Bauweise aus Edelstahl wird das Risiko von Korrosion deutlich reduziert. In Kombination mit dem Vakuumentgaser SpiroVent Superior S 600 lassen sich laut Hersteller Luft und Gase zuverlässig aus dem System entfernen – ein entscheidender Beitrag zur Betriebssicherheit und Langlebigkeit. Die permanente Entgasung hält das Wasser sauber, schützt Komponenten vor Schäden und unterstützt die Energieeffizienz des gesamten Systems. Fachkräfte stehen bei Fragen unterstützend zur Seite. Weitere Informationen zur Funktionsweise der Komponenten bietet ein begleitendes Video auf der Infoseite des Herstellers.
Stand 206: Mobile Energieversorgung für alle Fälle

Ein spannender Aussteller ist das Unternehmen energy4rent. Ob für Bauprojekte, Heizungstausch oder temporäre Versorgung: Das Unternehmen stellt mobile Lösungen für Wärme, Kälte, Strom und Dampf bereit. Es bietet Anlagen bis zu mehreren Megawatt inklusive Zubehör und liefert auf Wunsch kurzfristig übergangsweise Energie – betrieben mit Öl, Gas oder Strom. Dabei setzt energy4rent auf flächendeckende Präsenz, schnelle Reaktion und abgestimmte Beratung. Ein Alleinstellungsmerkmal sind mobile Heizlösungen bis zu einem Megawatt mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen inklusive 1.500-Liter-Öltank – diese dürfen ohne Einschränkungen auch nachts und am Wochenende transportiert werden. Für kleinere Anwendungen gibt es das Modell energyRangy mit bis zu 40 Kilowatt Leistung. Es eignet sich besonders für Ein- und Mehrfamilienhäuser und kann auch Warmwasser im Durchflussprinzip mit bis zu 20 Litern pro Minute bereitstellen. Zudem rückt das Unternehmen mobile Pelletheizungen für nachhaltige Wärmeversorgung im Bau- und Veranstaltungsbereich in den Fokus.
Stand 504: Innovative Systemlösungen für Wärme und Warmwasser

Austria Email ist mit einem umfassenden Systemangebot auf der Expo vertreten und zeigt Lösungen für die Energiewende in Wohngebäuden. Die präsentierten Produkte reichen von intelligenten Wärmespeichern bis hin zu PV-kompatiblen Elektro- und Wärmepumpensystemen. Der neue Warmwasserbereiter AE EPV Comfort nutzt Photovoltaikstrom besonders effizient, während der Hängespeicher AE EWH Digital mit elektronischer Regelung und Trockenheizelement eine energiesparende Warmwasserversorgung in Eigentumswohnungen ermöglicht. Für Fernwärmenetze bietet der Speicher AE FSN hohen Komfort bei gleichzeitigem Energiesparen. Ein weiteres Highlight ist das Wärmepumpen-Leasing, das die Finanzierung durch monatliche Raten erleichtert. Das umfangreiche Sortiment deckt verschiedene Gebäudetypen und Heizsysteme ab – inklusive Sanierungslösungen, Brauchwasserwärmepumpen und PV-gekoppelter Heiztechnik. Die Austria Email AG setzt dabei gezielt auf europäische Fertigung und nachhaltige Qualität.
Stand 310: Feinperlige Strahlen und flaches Design

Auch der Armaturenhersteller Hansgrohe nutzt die Messe zur Produktpräsentation: Hansgrohe stellt mit Raindance Alive eine neue Duschserie vor, die Komfort, Gestaltung und Ressourcenschonung vereint. Im Zentrum stehen zwei kombinierte Strahlarten – RainAir und PowderRain –, die laut Hersteller für ein besonders sanftes und gleichzeitig belebendes Duscherlebnis sorgen. Die Brausen verfügen über eine präzise gefertigte Strahlscheibe im sogenannten Mesh-Design aus eloxiertem Aluminium, das in Optik und Haptik auf wohnliche Badezimmergestaltung zielt. Ergänzt wird das System durch ein flach in die Wand integrierbares Thermostatmodul, das eine reduzierte Formensprache unterstützt. Für mehr Nachhaltigkeit kann optional die EcoSmart-Technologie zum Einsatz kommen, die den Wasserverbrauch gegenüber herkömmlichen Hansgrohe-Brausen um bis zu vierzig Prozent senken soll. Die Serie ist sowohl in runder als auch in eckiger Ausführung sowie in sechs unterschiedlichen FinishPlus-Oberflächen erhältlich.
Stand 509 & 512: Schlanke Duschrinne mit durchdachten Details

Präzise Linien und hohe Funktionalität zeigt Geberit mit einer neuen Duschrinne: Mit der neuen Duschrinne CleanLine30 bringt Geberit ab April 2026 eine designorientierte und funktionale Lösung für bodenebene Duschen auf den Markt. Das Modell besteht aus hochwertigem Edelstahl, ist nur 43 Millimeter breit und in vier Längenvarianten verfügbar. Die Rinne lässt sich wahlweise wandbündig oder frei im Raum installieren und passt sich so flexibel an unterschiedliche Badsituationen an. Für eine einfache Reinigung sorgen ein glattes Abdeckprofil sowie ein integrierter Kammeinsatz, der per Kippmechanismus mit einem Fingertipp entnommen werden kann. In der schwarzen Ausführung bietet eine PVD-Beschichtung zusätzlichen Schutz vor Kratzern und Fingerabdrücken. Zudem verbessert ein optimierter Einlauftrichter laut Hersteller die Ablaufleistung gegenüber dem Vorgängermodell um zehn Prozent. Die werkseitig fixierte Dichtmanschette und zwei Siphonvarianten für Neubau und Renovierung erleichtern die Montage und sorgen für eine sichere Abdichtung.
Stand 104: Neue Armaturenfamilie

Einen umfassenden Produktbaukasten bringt Armaturenspezialist Hansa mit zur Messe: Mit der Serie Hansagenesis präsentiert man eine neue Armaturenlinie, die Design, Funktionalität und Langlebigkeit vereint. Sie bietet Lösungen für Waschtisch, Dusche und Wanne – von klassischen bis wandintegrierten Varianten. Technische Details wie ein verstellbarer Strahlregler, eine einstellbare Heißwassersperre und der optionale Kaltstartmechanismus sollen den Energie- und Wasserverbrauch reduzieren. Besonderes Augenmerk wurde auf Hygiene und einfache Reinigung gelegt: Minimierte Spaltmaße, ein dichter Hebelmechanismus und ein gut erreichbarer Strahlregler unterstützen eine saubere Nutzung. Der Werkstoff besteht aus bleiarmer Messinglegierung gemäß künftiger EU-Richtlinie. Das Design wurde vom italienischen Studio Debiasi Sandri entwickelt und zeichnet sich durch klare Kanten, reduzierte Formen und eine breite Oberflächenpalette aus.
Stand 507: Anschlusssysteme für Wärmepumpen

Viega erweitert sein Systemangebot um neue Verbindungslösungen für Wärmepumpen‑Installationen und bietet damit eine praxisgerechte und verlässliche Alternative zur klassischen Montage. Mit den neuen Sanpress‑Übergangsstücken mit Gewinde- und Pressanschluss sowie flach dichtenden Anschlussverschraubungen richtet sich Viega gezielt an Fachhandwerk und Planung – insbesondere für oberirdisch aufgestellte Monoblock‑Wärmepumpen. Die Übergangsstücke sind in den Dimensionen 28×1 bis 42×1 1/2 (G‑Außengewinde) sowie mit Innengewinde von 22×1/2 bis 42×1 1/2 erhältlich und laut Hersteller exakt auf die etablierten Pressverbindersysteme abgestimmt. Dadurch lassen sich Montageprozesse schlanker gestalten – mit weniger Übergängen, reduzierter Dichtigkeitsproblematik und insgesamt höherer Betriebssicherheit.



