Ausbildung

Zehn zusätzliche Maschinenbau-Studienplätze

06.02.2026

Seit 2014 unterstützt der FMTI das Maschinenbau-Studium an der FH Technikum Wien. Mit aktuellem Studienjahr 2025/26 wird die Kooperation wieder verlängert.

Bild (v. l.): Horst Rode (FH Technikum Wien), Sabine Hesse (Fachverband Metalltechnische Industrie FMTI), Robert Kaufmann (FMTI) und Florian Eckkrammer (FH Technikum Wien). © FHTW / Martin Nussbaum

Der Fachverband Metalltechnische Industrie (FMTI) übernimmt für drei Jahre die Kosten für zehn zusätzliche Bachelor-Studienplätze im Studiengang Maschinenbau an der FH Technikum Wien. Damit wird eine Kooperation fortgesetzt, die schon seit Start des Studiengangs im Jahr 2014 besteht. So kann die FH Technikum Wien über die Bundesförderung von 60 Anfänger*innen-Studienplätzen hinaus zusätzliche zehn Studienplätze zur Verfügung stellen.
„Der Fachkräftemangel ist für unsere Branche eine zentrale Herausforderung. Deshalb ist diese Kooperation auch als Signal zu verstehen, diese Ausbildungsformate weiter zu stärken und mittelfristig sicherzustellen“, erklärt Robert Kaufmann, Vorsitzender des Bildungsausschusses des FMTI anlässlich eines gemeinsamen Termins an der FH Technikum Wien. Sabine Hesse, Geschäftsführerin des FMTI, ergänzt: „Die Metalltechnische Industrie ist eine Zukunftsbranche und bietet sehr gut bezahlte Jobs in den unterschiedlichsten Bereichen. Die Absolvent*innen der FH Technikum Wien überzeugen in der Praxis und sind daher entsprechend gefragt. Sie sind die Fachkräfte, die wir in der Branche brauchen.“
„Die Metalltechnische Industrie hat wesentlich dazu beigetragen, dass wir vor über zehn Jahren unseren Maschinenbau-Studiengang etablieren konnten. Dass diese Unterstützung fortbesteht, ist ein Grund zur Freude“, sagt Horst Rode, Geschäftsführer der FH Technikum Wien. „Die Kooperation zeigt, dass wir mit der Industrie und für die Industrie arbeiten. Diese enge Verzahnung ist auch ein Qualitätskriterium für unser Studienangebot“, sagt Florian Eckkrammer, Geschäftsführer der FH Technikum Wien.

Advertorial

Im Bachelor-Studiengang an der FH Technikum Wien erwerben Studierende in sechs Semestern das nötige Know-how, um den vielfältigen Herausforderungen des Maschinenbaus gerecht zu werden. Neben der Vermittlung ingenieurwissenschaftlicher und naturwissenschaftlicher Grundlagen liegt der Schwerpunkt des Studiums auf den Bereichen Konstruktion und Fertigung. Im Anschluss an das Bachelor-Studium können Studierende im Master-Studiengang Maschinenbau ihr Fachwissen mit einem Fokus auf Digitalisierungsthemen noch weiter vertiefen.

Im Überblick: Fachverband Metalltechnische Industrie (FMTI)

Die Metalltechnische Industrie (MTI) ist Österreichs stärkste Branche und erwirtschaftet einen Produktionswert von rund 45,2 Milliarden Euro (2024), beschäftigt direkt rund 135.000 Menschen und sichert damit indirekt bis zu 300.000 Arbeitsplätze in Österreich. Die exportorientierte Branche ist mittelständisch strukturiert, besteht zu mehr als 85 Prozent aus Familienunternehmen und ist für ein Viertel aller österreichischen Exporte verantwortlich. Insgesamt sind im FMTI über 1.100 Unternehmen vertreten, die unter anderem in den Bereichen Maschinenbau, Metallwaren, Anlagenbau, Stahlbau und Gießerei tätig sind. Rund 800 davon haben ihren Produktionsschwerpunkt in der Metalltechnischen Industrie.

Im Überblick: FH Technikum Wien

Die FH Technikum Wien ist Österreichs Fachhochschule für Technik und Digitalisierung. Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 hat sie rund 19.000 Absolvent*innen hervorgebracht. Aktuell werden mehr als 4.700 Studierende, davon über 1.000 Frauen, in 30 Bachelor- und Master-Studiengängen zu Spitzenkräften für die Wirtschaft ausgebildet. Die Studiengänge werden in Tagesform oder Abendform angeboten. Das Studienangebot ist wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig praxisnah. Neben einer qualitativ hochwertigen technischen Ausbildung wird auch großer Wert auf wirtschaftliche und persönlichkeitsbildende Fächer gelegt. Sehr gute Kontakte zu und Kooperationen mit Wirtschaft und Industrie eröffnen den Studierenden bzw. Absolvent*innen beste Karrierechancen. Sowohl in der Lehre als auch in der Forschung steht die Verzahnung von Theorie und Praxis an oberster Stelle. (gw)