Baukulturpreis in der Steiermark ausgeschrieben
Die GerambRose wird auch 2026 wieder für herausragende Bauwerke in der Steiermark vergeben. Im Mittelpunkt steht nicht die Einzelleistung, sondern das gemeinsam realisierte Bauwerk als Ausdruck qualitätsvoller Baukultur.
Die GerambRose wird als Auszeichnung für Leistungen verliehen, die im Sinne der Erhaltung oder Schaffung qualitätsvoller Baukultur erbracht wurden. Prämiert wird nicht die einzelne Person oder Institution, sondern die gemeinsame Leistung aller Beteiligten in Form des Bauwerks. Ziel ist es, neben der Würdigung herausragender Bauleistungen auch ein breiteres Bewusstsein für baukulturelle Qualität zu schaffen.
Baukultur wird dabei als Prozess verstanden, der von Engagement, Ideenreichtum, handwerklichem Geschick sowie Respekt und Sensibilität gegenüber der jeweiligen Aufgabe geprägt ist. Im Zentrum stehen realisierte Projekte, die das Zusammenspiel von Planerinnen und Planern, Ausführenden und Bauherrschaft sichtbar machen
Kategorien für private, gemeinschaftliche und öffentliche Räume
Die Auszeichnung erfolgt in drei Kategorien. In der Kategorie „Private Räume – zum Thema Wohnen“ werden Bauten prämiert, die den Menschen als Individuum besonders in den Mittelpunkt rücken. Die Kategorie „Gemeinschaftliche Räume – zu den Themen Arbeit, Bildung, Kultur und Soziales“ zeichnet Bauwerke aus, die sich mit kollektiven Bedürfnissen auseinandersetzen. Projekte, die sich mit der Gesellschaft als Ganzes befassen, werden in der Kategorie „Öffentliche Räume – zu den Themen Ort, Infrastruktur und Landschaft“ gewürdigt. Eingereicht werden können realisierte Bauwerke, die seit 2020 im Bundesland Steiermark fertiggestellt wurden. Pro Vergabe werden maximal zehn Projekte ausgezeichnet. Jede physische und juristische Person ist berechtigt, innerhalb der vorgesehenen Frist Einreichungen vorzunehmen. Auch Projektvorschläge können eingebracht werden. Die Vergabe erfolgt auf Empfehlung einer Jury.
Jury 2026 und Wanderausstellung
Die Jury für die GerambRose 2026 setzt sich aus Fachleuten aus Architektur, Lehre und Bauverwaltung zusammen. Ihr gehören Barbara Abel, Architektin bei Abel und Abel Architektur in Klagenfurt, Sybille Caspar, Architektin bei Caspar II Wichert in Wien und Preisträgerin der GerambRose 2024, Tina Gregorič, Architektin bei dekleva gregoric architects in Ljubljana sowie Forschungsbereichsleiterin und Professorin für Gebäudelehre und Entwerfen an der TU Wien, Gernot Reisenhofer, Beiratsmitglied im Verein BauKultur Steiermark in Graz und Lehrender an der HTBLVA Ortweinschule Graz, sowie Andreas Tropper, Präsident im Verein BauKultur Steiermark in Graz und Landesbaudirektor der Abteilung 16 Verkehr und Landeshochbau, an.
Die ausgezeichneten Projekte werden im Herbst 2026 öffentlich vorgestellt. Sie bilden den Kern einer Wanderausstellung, die im Jahr 2027 in den Regionen der Steiermark gezeigt werden soll.




