Flachdach & Bauwerksabdichtung

Einladung zum IFB-Symposium 2026

Das IFB – Institut für Flachdachbau und Bauwerksabdichtung lädt am 26. März 2026 zum jährlichen IFB-Symposium, das sich als eine der zentralen österreichischen Fachveranstaltungen im Bereich Flachdachbau, Bauphysik und Bauwerksabdichtung etabliert hat.

Seit seiner Gründung im Jahr 2005 verfolgt das IFB-Symposium das Ziel, die neuesten technischen Entwicklungen zu vermitteln, den fachlichen Austausch zu stärken und durch Wissensvermittlung wesentlich zur Reduktion von Bauschäden und Ausführungsfehlern beizutragen. Die Veranstaltung findet wie gewohnt am FH Campus Wien statt.
Das Symposium richtet sich an ein breites Publikum: Architekt*innen, Ziviltechniker*innen, planende Baumeister*innen, ausführende Dach- und Abdichtungsbetriebe, Prüfanstalten, Bauträger, Behördenvertretungen, Immobilienverwaltungen sowie allgemein beeidete Sachverständige. Die Vielfalt dieser Teilnehmenden unterstreicht den interdisziplinären Charakter der Themen, die sowohl die Planung als auch die praktische Ausführung sowie die Begutachtung und Sanierung von Bauwerken betreffen.

Programmhighlights des IFB-Symposiums 2026

Nach der Registrierung und einem Empfang mit Kaffee und Imbiss eröffnet FH-Prof. DI Claudia Link, Departmentleiterin Bauen und Gestalten sowie Studiengangsleiterin Bauingenieurwesen – Baumanagement, die Veranstaltung.
Anschließend gibt die Geschäftsführung des IFB den traditionellen Jahresbericht, der einen Überblick über Weiterentwicklungen, Forschungsaktivitäten und laufende Projekte des Instituts bietet.
Im Verlauf des Vormittags folgen mehrere technische Vorträge renommierter Fachleute: Ass. Prof. BM DI Dr.techn. Hans Hafellner von der TU Graz widmet sich den „kritischen und robusten Flachdachaufbauten“ und präsentiert praxisnahe Erkenntnisse aus Analyse, Forschung und Risikobewertung. Dipl.-Ing. (FH) Andreas Perissutti beleuchtet bauphysikalische Prozesse im Flachdach und zeigt auf, wie sie Planung, Ausführung und handwerkliche Vorgehensweisen maßgeblich beeinflussen. Darauf folgt Sachverständiger Mst. Martin Waldhart, der Abdichtungs- und Anschlusslösungen an Glaskonstruktionen im Terrassenbau in den Mittelpunkt stellt. Eine Diskussionsrunde schließt den technisch dichten Vormittag ab.
Nach der Mittagspause rückt die Frage der Trocknung von Flachdächern in den Fokus: DI Andreas Sarkany von der TU Wien erläutert Strömungsprozesse im Dachaufbau und deren tatsächliches Potenzial zur Austrocknung. Anschließend folgt ZT DI Martin Benesch, der auf Grundlage seiner umfangreichen Sachverständigentätigkeit praxisbewährte Konzepte für schadensfreie Terrassenkonstruktionen sowie wichtige Planungs- und Ausführungsdetails präsentiert.
Ein weiterer Schwerpunkt am Nachmittag liegt auf der Überarbeitung der ÖNorm B 3692 zur Abdichtung erdberührter Bauteile. In einem gemeinsamen Vortrag behandeln Wolfgang Hubner (IFB) und Mst. Matthias Kotrnec zentrale Neuerungen, Leitlinien und den Zusammenhang zwischen Bauwerksabdichtung und Hochwasserschutz – ein Thema, das angesichts aktueller klimatischer Entwicklungen zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Abgerundet wird das fachliche Programm durch den Beitrag von MMag. Dr. Olivia Vrabl, Expertin für Hochschuldidaktik und KI-gestützte Lehrmethoden. Sie setzt sich mit Chancen, Risiken und möglichen Haftungsdimensionen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz im Baunebengewerbe auseinander und liefert Denkanstöße zur sicheren, verantwortungsvollen Implementierung digitaler Werkzeuge in der technischen Praxis.
Das Symposium endet mit einer gemeinsamen Abschlussdiskussion, bei der Publikum und Referent*innen offene Fragen aufgreifen und weitere Perspektiven austauschen können.

Advertorial

Damit bietet das IFB-Symposium 2026 wieder ein umfassendes, praxisorientiertes und wissenschaftlich fundiertes Weiterbildungsformat, das sowohl aktuelle Herausforderungen als auch zukünftige Entwicklungen im Bereich Dach-, Abdichtungs- und Bauphysikwesen adressiert.

Weitere Informationen und Anmeldung: ifb.co.at/termine
(bt)