Branchenradar

Stabilisierung am Fenstermarkt

03.03.2026

Trotz ausbleibender Impulse durch den Sanierungsbonus wuchsen die Inlandserlöse am österreichischen Fenstermarkt 2025 leicht. Getragen wurde das Plus vor allem vom Einfamilienhaus-Neubau, während die Sanierung weiter schwächelte.

Die Nachfrage nach Fenstern entwickelte sich in Österreich im Vorjahr besser als vielerorts gedacht. Obwohl die Wachstumsimpulse des Sanierungsbonus der Bundesregierung weitgehend fehlten, weil dieser erst gegen Ende des Jahres – in abgespeckter Form – neu aufgelegt wurde, verlor der Markt nicht weiter an Volumen. Vielmehr wuchsen laut aktuellem „Branchenradar Fenster & Hebeschiebetüren in Österreich“ im Jahr 2025 die Inlandserlöse der Fenstererzeuger moderat um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Mit insgesamt 911 Millionen Euro stagnierte der Markt somit leicht über Vorjahresniveau. „Für Wachstumsimpulse sorgte vor allem der Neubau von Einfamilienhäusern“, so Andreas Kreutzer, Studienautor und Geschäftsführer von Branchenradar Marktanalyse. „Der Zuwachs im Neubau war nicht nur deutlich größer als der Verlust in der Sanierung, sondern kompensierte auch die Umsatzrückgänge im Objektgeschäft“.
Erlöszuwächse gab es laut Branchenradar bei allen Fenster-Rahmenmaterialien, mit Ausnahme von Aluminiumfenstern, insbesondere aber bei Hebeschiebetüren (+3,3% gegenüber dem Vorjahr), jedoch nur im Burgenland, in Salzburg, Tirol und Vorarlberg. In allen anderen Bundesländern schrumpfte der Markt ein weiteres Mal.
(bt)

Marktentwicklung Fenster & Hebeschiebetüren total in Österreich | Herstellerumsatz in Mio. Euro. © Branchenradar Fenster & Hebeschiebetüren in Österreich 2025
Marktentwicklung Fenster & Hebeschiebetüren total in Österreich | Herstellerumsatz in Mio. Euro. © Branchenradar Fenster & Hebeschiebetüren in Österreich 2025

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