stand.punkte – Studio Magic

aip stand.punkte
27.04.2018

 

Im „stand.punkte“-Gespräch erzählen Davide Barbieri, Thomas Kain, Thomas Kalcher und Patricia Wess über ihre Arbeitsmethode, an der Schnittstelle zu anderen Künsten, von der besonderen Bedeutung interessanter Gespräche als Wegbereiter für gute Entwürfe und davon warum es in der Architektur immer wichtiger wird, sich selbst Aufgaben zu suchen.

Studio Magic

Gemäß dem Zeitgeist, ziehen immer mehr junge Architekturbüros disloziertes Arbeiten einer festen Verwurzelung vor. Auch Studio Magic agieren ein wenig wie Nomaden. Ihre Projekte entstehen an verschiedenen Orten mit unterschiedlichen Personenkonstellationen. Studio Magic agiert als Kollektiv, das sich aus Architekturschaffenden zusammensetzt, die verstreut zwischen Graz und Innsbruck, Wien und Bad Goisern, interdisziplinär in den Bereichen Architektur, Stadtforschung, Ausstellungs- und Möbeldesign, bzw. an Interventionen im öffentlichen Raum arbeiten.
Die Zusammenarbeit ist stark von den einzelnen Haltungen und Fähigkeiten der Einzelpersonen geprägt. Die Beteiligten arbeiten nicht ausschließlich im Kollektiv, sondern folgen auch ihren individuellen Projekten, Vorstellungen und Kooperationen außerhalb des Studio Magics – und das gemeinsame Arbeiten bleibt so, in gewisser Weise, unvorhersehbar.
Die vielfältigen Prozesse, an denen Studio Magic seit seiner Gründung 2015 arbeitet, zeigen – nicht zuletzt aufgrund der offenen Struktur – dass oftmals das Experiment, die Analyse des Ortes bzw. deren Akteure und die Feldforschung aus Eigeninitiative der Ausgangspunkt einer gemeinsamen Arbeit sind.
Gründungsmitglieder von Studio Magic sind: Davide Barbieri (1985), Maria Barbieri (1989), Vanessa Hanni (1989), Thomas Kain (1984), Peter Kanzler (1984), Thomas Kalcher (1980), Max Kieninger (1985), Christian Meixner (1984), Stefania Monici (1990), Judith Urschler (1986) und Patricia Wess (1986).

Branchen
Architektur