Terrassenplanung

Alles bedacht

Metallbau
23.06.2022

Von: Redaktion Metall
Sunflex-Chef Dennis Schneider erklärt, worauf man vor der Anschaffung eines Terrassendaches achten sollte.
Terrassendach von oben

Wer einen Garten hat und sich gern auf der Terrasse aufhält, möchte diese auch dann nutzen, wenn das Wetter einmal nicht mitspielt. "Bei der großen Vielfalt an Terrassenüberdachungen ist für fast jeden Garten und jeden Wunsch ein Konstrukt verfügbar", sagt Dennis Schneider, Geschäftsführer der Sunflex Aluminiumsysteme GmbH. Es seien allerdings bei der Auswahl und vor der Anschaffung einige Aspekte zu bedenken. Schneider erklärt, was Interessierte vor dem Terrassendachkauf wissen sollten.

Größe des Gartens

Eine der ersten Fragen, die es für die Planung eines Terrassendachs zu beantworten gilt, ist jene, ob ein solches Dach überhaupt in den Garten beziehungsweise zur Terrasse passt. "Hat der Garten keine geeignete Größe, kann es tatsächlich vorkommen, dass der Anbau eines Terrassendachs nicht möglich ist." So müsse zum Beispiel in den meisten Bundesländern ein Mindestabstand zum benachbarten Grundstück eingehalten werden, erklärt Schneider.

Dachposition und -größe

Ebenso wenig wie eine Terrasse muss auch ein Terrassendach nicht immer auf der Südseite des Hauses angebracht sein. Es lohnt sich je nach Grundstück und Umgebung deshalb durchaus auch darüber nachzudenken, ob eine Überdachung den ganzen Tag über zur direkten Sonne ausgerichtet sein soll oder eher in den Morgen- oder Abendstunden genutzt wird.

Genehmigungen

Da ein Terrassendachbau zu einer baulichen Veränderung eines Grundstücks gehört, wird je nach Dachgröße und -position in vielen Fällen eine Genehmigung nötig. "Entsprechende baurechtliche Regelungen sind überall unterschiedlich. Auf keinen Fall sollten Interessierte zu tief in die Planung einsteigen, bevor sie geklärt haben, welche Genehmigungen nötig sind", mahnt Schneider. Nicht nur die Vorschriften der Bundesländer müssten eingehalten werden, sondern zusätzlich auch die jeweiligen Bebauungspläne für Wohngebiete.

Statik

Insbesondere wenn es um die Themen Statik, Stabilität und Sicherheit geht, sollten sich Interessierte mit fachkundigem Personal in Verbindung setzen. "Beim Bau eines Terrassendachs müssen zahlreiche Faktoren in die Planung einbezogen werden wie etwa die regionstypische Wind-, Schnee- und Regenlast, Gefälle auf dem Grundstück, vorhandenes oder benötigtes Fundament sowie der Zustand von Fassade und Grundmauer", so Schneider.

Gewünschte Nutzungsart

Zahlreiche Dachvarianten ermöglichen verschiedenste Nutzungsweisen für eine Terrasse. Wer einen Regen- oder Sonnenschutz sucht, benötigt in der Regel nur eine Überdachung. Soll der Nutzungszeitraum auch den Frühling und Herbst miteinschließen, lohnt sich die Installation von Glasschiebewänden, die die Terrasse in einen Sommergarten verwandeln. "Terrassendächer kombiniert mit leichtgängigen Schiebe-Dreh-Systemen schützen den Terrassenbereich vor plötzlich aufkommendem Wind oder kühleren Temperaturen", erklärt Schneider. Weitere Ausstattungselemente wie LED-Beleuchtung, Heizstrahler oder Lautsprecher können die Terrasse zudem in einen gemütlichen Wohnraum im Garten verwandeln.

Material und Design

Von Nutzung und individuellen Designvorstellungen hängen auch Aspekte wie Materialwahl, Farbe und Form der Terrassenüberdachung ab. Ob transparent oder blickdicht, quadratisch oder mehreckig, dezent oder bunt – Terrassendächer können passend zu jedem Wohnhaus gestaltet werden. "Vor allem Konstruktionen aus Aluminium und Glas sind sehr robust, witterungsbeständig und flexibel im Design", weiß Dennis Schneider. Hier gibt es nicht nur bei Sunflex eine breite Palette an Auswahlmöglichkeiten. [gr]