Brot und Spiele

Markus Dunkl hat einen Billardtisch gefertigt, der als Esstisch ­adaptiert werden kann. Und ein Präsentationsmöbel noch dazu. 

26.04.2017
Meisterstück
© Ortweinschule
© Ortweinschule

Unter dem passenden Namen „panem et ludi“ – lateinisch für „Brot und Spiele“ – hat Markus Dunkl in seinem Meisterstück  zwei Funktionen zusammengeführt und eine Ess- und Billardtisch-Kombination entworfen.  Das Möbel – samt dazugehörigem Präsentationsschrank – wird so zum geselligen und gesellschaftlichen Zentrum des Wohnbereichs, verlangt allerdings nach einer formalen und gleichzeitig funktionellen Verbindung von zwei ansonsten getrennten Tätigkeiten. 

Dunkl setzt dazu auf ein klassisches Design des Tisches und technische Hilfsmittel: Der Tisch wird mit einer abnehmbaren Platte von einem Billard- in den Esstisch verwandelt und ist über Hubsäulen höhenverstellbar. So lässt sich je nach Tätigkeit die ideale Spiel- oder Sitzhöhe einstellen. Die Tischbeine sind für mehr Beinfreiheit nach innen um 15 Grad geneigt, der Unterbau ist schwarz lackiert. Die Eck- und Mitteltaschen sind mit schwarzem Leder überzogen. Beim Rahmen und den Esstischplatten kommt das exklusive Tropenholz Rio Palisander zum Einsatz, das mit Klarlack veredelt ist.

Die dazugehörige Vitrine, die gestalterisch auf den Tisch Bezug nimmt, dient zum Verstauen und zum Präsentieren des Spielzubehörs. Der auf dem Außenkorpus aufliegende Glaswinkel erlaubt einen Blick auf die für das Spielen benötigten Queues, welche auf einem Tablarauszug gelagert sind. Die drei darunter liegenden Auszüge be­inhalten das Billardzubehör sowie Essbesteck und Geschirr. Ausgeführt sind diese Auszüge in massivem Bergahorn, das wiederum mit Klarlack versiegelt ist.

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Tischler

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