Offenbar öffenbar

Das Meistermöbel von Jürgen Grabner besticht durch eine ­dynamische Gestaltung und durchdachte Öffnungsfunktionen.

29.06.2016
Meisterstück
© Rudolf Aigner
© Rudolf Aigner

Jürgen Grabner hatte für sein Meisterstück die Ausgangsidee, ein Schaumöbel zu entwerfen, welches eine praktische Verwendung bieten sowie ein modernes und stilvolles Möbelstück darstellen sollte. So entstand nach einigen Entwürfen ein modernes und optisch ansprechendes Meisterstück, das als Couchtisch bzw. Beistellmöbel verwendet werden kann. Zwei ineinandergreifende, in Eiche furnierte Korpusse werden dabei durch ein dunkles, in geräucherter Eiche furniertes Trennelement miteinander verbunden, das weiterführend auch als Sockelelement und Abschlusspodest fungiert. Das Möbel hebt sich durch einen am Korpusboden und im Sockelbereich eingenuteten ESG-Glasstreifen optisch leicht vom Boden ab. 

Sämtliche Fronten sind auf Gehrung einschlagend gefertigt. Wie die Korpusse sind auch die Ladenböden in Eiche deckfurniert. Die insgesamt sechs Laden sind aus Eiche massiv gefertigt und werden mit seitlichen Laufleisten geführt. 
Den Abschluss des Möbelstückes bildet ein zweitüriger Korpus, der durch die Erhöhung des Sockelbereiches optisch hervorgehoben werden soll. Die beiden Drehtüren sind ebenfalls auf Gehrung einschlagend ausgeführt. Innen befindet sich ein mit eingenuteten Fachbodenträgern montiertes Fach, das für ausreichenden Stauraum sorgt. Grabners Meistermöbel belegte im Vorjahr bei der Tischlermeistergalerie im Holz- und Werkzeugmuseum Lignorama den 2. Platz. (red) 

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