Auf eine Marke spezialisiert

Einmarkenstrategie. Die Asamer Kies- und Betonwerke vertrauen bei ihrem Fuhrpark seit vielen Jahren fast ausschließlich auf Produkte von Mercedes. Wir haben nach den Gründen für diese traditions­reiche Zusammenarbeit gefragt.

19.04.2019
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© Asamer

Rotes Quartett: Vier Mercedes Arocs 8x4 3743 mit Fahrmischer-Aufbau sind die jüngsten von insgesamt zehn Asamer-Neuzugängen.

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„Bei speziellen Aufträgen sind wir die Nummer Eins", sagt Robert Pree, Geschäftführender Gesellschafter bei Asamer.

Mit rund 200 Hektar ist das Firmengelände der Asamer Kies- und Betonwerke GmbH in Ohlsdorf im Bezirk Gmunden mehr als großzügig. Das mehrfach erweiterte Gebäude der Firmenzentrale steht mit seiner zeitgenössischen Architektur in einem interessanten Kontrast zur ländlichen Idylle der unmittelbaren Nachbarschaft. Robert Pree verantwortet gemeinsam mit zwei Mitgliedern aus der Familie Asamer die Geschicke des 1959 gegründeten Unternehmens, dessen „Success stories“ nahezu alle prestigeträchtigen und herausfordernden Bauprojekte in Oberösterreich umfassen: Diese reichen von der Grünberg-Seilbahn über die „Neue Galerie Lentos“ bis zu Unterwasser-Betonarbeiten im Rahmen der „Ars electronica“. Robert Pree: „Bei derart speziellen Aufträgen sind wir die Nummer Eins!“ Dafür bedarf es nicht zuletzt einer großen und verlässlichen Lkw-Flotte. Aktuell umfasst der Asamer-Fuhrpark 120 eigene Lkw und ebenso viele Fahrer, die eigene Werkstätte beschäftigt 20 Personen. Weitere Aufträge werden an Transportunternehmer aus der Region vergeben. Mit wenigen Ausnahmen tragen fast alle Asamer-Lkw den Mercedes-Stern am Kühlergrill. Diese Präferenz für den Hersteller aus Süddeutschland hat sich in Ohlsdorf über viele Jahre entwickelt: „Die Marke begleitet uns von Anfang an, unsere Mechaniker sind historisch mit den Weiterentwicklungen der Produkte mitgewachsen und zu Spezialisten für Mercedes-Fahrzeuge geworden.“ Die Asamer-Lkw sind in ganz Oberösterreich unterwegs, die Betonmischer (mit Liebherr-Aufbau) erreichen eine Jahresfahrleistung von 40.000 km, die Kies-Fahrzeuge absolvieren bis zu 100.000 km jährlich. „Mit der Beschränkung auf eine Marke sind wir auch bei den Ersatzteilen sehr flexibel“, ergänzt Robert Pree.

Fahrersuche

120 eigene Lkw wollen natürlich auch besetzt werden. „Wir versuchen von allen Seiten gutes Personal zu bekommen und gehen dabei selbst in Vorlage“, erläutert Robert Pree. So finanziert das Unternehmen seinen Mechanikern die Lkw-Führerscheinausbildung und ist zudem bei Umschulungsprogrammen sehr aktiv. Eine wichtige Rolle spielen auch die Komfort- und Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge: „Die Autos sollen dem Fahrer den Job so leicht und sicher als möglich machen!“ Für Sicherheits-Features wie Tote-Winkel-Assistenten ist man bei Asamer zu hohen Investitionen bereit: „Das für derartige Systeme ausgegebene Geld schützt Fußgänger, Fahrer und Unternehmer gleichermaßen.“ So freut sich der Unternehmer neben dem frisch angemeldeten Arocs-Quartett besonders auf die bereits bestellten Actros-Neuzugänge: Diese verfügen mit den „Mirror Cams“ (statt konventioneller Außenspiegel) ja über eine Weltpremiere im Sicherheitsbereich.

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