Hausdurchsuchungen bei Strabag und Porr: Auf ein Neues

Aufgrund des Verdachts illegaler Preisabsprachen fanden sowohl bei der Strabag als auch der Porr erneut Hausdurchsuchungen statt. 

05.06.2018
Strabag
Redaktion Bauzeitung
© BMF/KK

Projekte aus den Jahren 2006 bis 2015 stehen im Fokus der Ermittlungen bei der Strabag und der Porr.

Derzeit finden Hausdurchsuchungen in fünf österreichischen Niederlassungen der Strabag statt, wie das Unternehmen selbst bekannt gab. Ermittelt werde der Staatsanwaltschaft zufolge wegen des Verdachts auf illegale Preisabsprachen. Die heutige Aktion stehe im Zusammenhang mit Durchsuchungen, die im Mai 2017 bei zahlreichen österreichischen Bauunternehmen erfolgten. Im Fokus stünden Projekte aus den Jahren 2006 bis 2015, größtenteils im Verkehrswegebau bei einer Reihe österreichischer Bauunternehmen. Da das Ermittlungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist, gibt das Unternehmen derzeit keine weiteren Auskünfte, bekenne sich aber zu einer raschen Aufklärung der von den Behörden vorgebrachten Verdachtsmomente. "Das Unternehmen unterstützt selbstverständlich weiterhin die Ermittlungen der Behörden und wird im Fall von nachgewiesenem Verschulden angemessene Konsequenzen ziehen", heißt es von Seiten der Strabag. 

Und auch die Porr bleibt von den neuerlichen Razzien nicht verschont. "Wir bestätigen, dass die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gestern auch bei mehreren Standorten der Teerag-Asdag und der Porr Hausdurchsuchungen durchgeführt hat", so der zweitgrößte heimische Baukonzern

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