Passathon: Radeln fürs Klima

Der Passathon rückt 350 Klimaschutzobjekte in ganz Österreich ins Licht.

28.08.2020
Klimaschutz
© passathon

RACE FOR FUTURE: V.l. Organisator Günter Lang, Ministerin Leonore Gewessler, Wiener Vz-Bürgermeisterin Birgit Hebein und Josef Eberhardsteiner, Vizerektor der TU Wien.

Der Bausektor ist für 50 Prozent des weltweiten Ressourcenverbrauches und 30 Prozent des weltweiten Energieverbrauches verantwortlich. Dabei kann Bauen auch anders, wie zahlreiche Projekte im ganzen Land zeigen. Beim „passathon - Race for Future“ werden österreichweit 350 nachhaltige Gebäude - sogenannte Passathon-Leuchttürme - vorgestellt. Um die ambitionierten Ziele der Klimaneutralität bis 204 zu schaffen, ist es unbedingt erforderlich, einerseits die Sanierungsraten deutlich zu erhöhen, aber vor allem die energetische Qualität der Gebäude sowohl im Neubau wie in der Sanierung auf die besten verfügbaren Standards rasch anzuheben. Positive Beispiele dafür gibt es genügend“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler bei der Vorstellung des diesjährigen Passathon-Race.

Einfach losradeln

Alle Objekte, die beim Passathon angeradelt werden können, zeichnen sich durch einen um bis zu 90 Prozent geringeren Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Bauten aus. „Die Leuchttürme zeigen, dass dies für alle Nutzungsarten, Bauweisen, und Baustile problemlos realisierbar ist. Und ganz nebenbei wird viel Geld gespart", erklärt Passathon-Organisator Günter Lang, der mit seiner Initiative alle einlädt, sich aufs Rad zu schwingen und die Leuchttürme des nachhaltigen Bauens selbst zu erleben. Interessierte müssen sich dafür einfach nur die App „Österreich radelt" installieren, für den Passathon registrieren und losradeln. Man kann den unverbindlichen Radroutenvorschlägen folgen oder eine individuelle Tour zusammenstellen.

 

Bau

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