Raumwunder

Der kommt um jede Ecke

Liebherr präsentiert mit dem MK 73-3.1 einen kleinen Mobilbaukran für ruhige, innerstädtische Einsätze.

13.04.2021
Kran
Christoph Hauzenberger

Der neue Mobilbaukran MK 73-3.1 ist der kleinste in der Mobilbaukranfamilie von Liebherr. Er soll das Kranprogramm, bestehend aus MK 88-4.1 und MK 140, nach unten abrunden und die Antwort auf Marktanforderungen nach einem kleinen, kompakten und wendigen Mobilbaukran, der äußerst schnell und flexibel im Einsatz ist, darstellen.

Große Reichweiten

Liebherr setzt mit dem MK 73-3.1 auf Bewährtes in äußerst kompakter Form. Der kleine Mobilbaukran vereinigt sämtliche Features des großen Bruders MK 88-4.1. Er ist mit 13.80 Meter Gesamtlänge, einer Breite von 2,75 und einer Höhe von 4,0 Metern sehr kompakt und äußerst wendig. Die maximale Traglast beträgt 6,0 Tonnen. Im Stile der Taxikrane ist der MK 73-3.1 für den Ein-Mann-Betrieb konzipiert und in rund zehn Minuten zugbereit.

Um die klassischen Anforderungen von innerstädtischen und Baustellen in dichtbebautem Gebiet zu erfüllen, wurde der Mobilbaukran auf große Reichweiten konzipiert: Er bietet bei einer Auslegerlänge von 38,5 Metern eine Spitzentraglast von zwei Tonnen mit entsprechendem Zusatzballast. In der 45-Grad-Auslegersteilstellung erreicht der Kran eine Hubhöhe von 51 Metern und Traglasten von maximal 2.800 bis 1.850 kg an der Spitze. Das Augenmerk lag auf einer konstant hohen Maximaltraglast bei allen Auslegersteilstellungen. Dabei sichern drei unterschiedliche Auslegersteilstellungen den flexiblen Einsatz.

Der kompakte und wendige Mobilbaukran MK 73-3.1 kann auch auf engstem Raum manövriert werden.

© Liebherr

Elektrischer Kranbetrieb

Der kleine Mobilbaukran MK 73-3.1 wird auf der Baustelle elektrisch betrieben und lässt sich durch Baustellenstrom oder das interne Stromaggregat versorgen. Hierdurch ist er sehr leise und emissionsfrei. Auch der kleine Mobilbaukran ist für den Betrieb mit 63 Ampere bzw. 32 Ampere ausgelegt. Eine Einschränkung der Arbeitsgeschwindigkeiten ist auch beim 32-Ampere-Betrieb nicht der Fall.

Umfassende Ausstattung

Der Kranfahrer wird auch durch viele Assistenzsysteme unterstützt. Hierzu zählen die stufenlos verstellbare Liftkabine und Kamerasysteme – die Last und der Unterwagen sind so immer im Blick. Assistenzsysteme wie das Feinpositioniersystem Micromove sorgen für präzises Handling der Last. Die fünf Lenkprogramme mit aktiver Hinterachslenkung und die halbseitige Abstützung erlauben die Verwendung des Krans bei besonders engen Baustellen. Durch zusätzliche Optionen wie der Load-Plus-Traglastkurve und das verstärkte Katzfahrwerk kann die Leistungsfähigkeit des Krans zusätzlich gesteigert werden.

Ein-Motor-Konzept

Beim MK 73-3.1 wurde das Ein-Motor-Konzept, welches bereits bei den Mobilkranen der Schwestergesellschaft Liebherr-Werk Ehingen GmbH zum Einsatz kommt, übernommen. Durch dieses Konzept ist der Betrieb noch wirtschaftlicher: Das Stromaggregat beim Mobilbaukran MK 73 3.1 wird lediglich durch den Fahrmotor im Unterwagen betrieben. Zusätzlich kommt der Eco-Mode zum Zug.

Bau

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