Transluzent gestalten

Beton wurde vor etwa 2000 Jahren entdeckt und ist der am häufigsten verwendete Baustoff der Welt. Lichtbeton, hingegen, der vor etwa 80 Jahren erfunden wurde, begeistert seither Architekten, Innenarchitekten und Designer.

21.02.2013
Beton
Redaktion Architektur & Bau Forum
© Lucem GmbH
© Lucem GmbH

Massiver Beton, der durch eingebettete lichtleitende optische Fasern transluzent wird, lässt Licht und Masse scheinbar miteinander verschmelzen, verbindet die Festigkeit von Beton mit optischer Leichtigkeit. Die Anwendungsmöglichkeiten des zu Platten verarbeiteten Lichtbetons sind nahezu grenzenlos und lassen der Kreativität freien Lauf. Eingesetzt wird er überwiegend als Wandverkleidung von Fassaden, Teilfassaden, Innenwänden, aber auch als dekoratives Element im Innenbereich. Während bislang Lichtbetonblöcke nur in kleinen Serien und manuellen Prozessen hergestellt wurden, hat die Lucem GmbH mit Sitz in Stolberg bei Aachen ein neuartiges patentiertes Fertigungsverfahren erarbeitet, das eine Serienproduktion ermöglicht. Der Werkstoff Lichtbeton ist dadurch erstmalig für große Flächen von Wandverkleidungen wettbewerbsfähig geworden. Lucem Lichtbeton ist ein massiver Betonwerkstein aus feinen Marmorsanden und Zementmatrix. Millionen eingebetteter optischer Fasern leiten das einfallende Licht verlustfrei durch das Material.

Sowohl künstliche Lichtquellen als auch das Sonnenlicht können zur Beleuchtung herangezogen werden. Lucem Lichtbeton ist witterungs- und UV-beständig, abriebfest und nicht brennbar. Seine Herstellung erfolgt kontrollierten Bedingungen ausschließlich in Deutschland. Die großvolumigen Lichtbeton-Rohblöcke werden wie Natursteinblöcke weiterverarbeitet, hauptsächlich zu Plattenmaterial. Gesägt, geschliffen und poliert entsteht eine hohe Oberflächenqualität, die in den drei Farben grau, anthrazit und weiß erhältlich ist.
 
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Prattelsackstraße 25, D-52222 Stolberg
T: (00 49 24 02) 124 66 94
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