„Team Austria“ ist Vize-Europameister

Euroskills 2018. Insgesamt 27 Medaillen – drei davon in metalltechnischen Berufen – bedeuten Platz zwei hinter Russland und vor Frankreich. Und die Schweiz performte wieder sensationell.

31.10.2018
Ausbildung
© EuroSkills Budapest 2018

V. l.: Manuel Fahrnecker (A/Silber), Dinand Hekman (NL/Bronze) und Simon Rüedi (CH/Gold) sind Europameister der Schwerfahrzeugtechnik.

© EuroSkills Budapest 2018

Die österreichische Fachkräfte-Delegation ist Ende September bei den Berufseuropameisterschaften in Budapest nur vom Team Russland geschlagen worden. Das Team Austria holte mit seinen 43 Fachkräften in 39 Berufen 27 Medaillen, davon 4 Gold-, 12 Silber- und 2 Bronzemedaillen. Zudem gingen neun „Medallions for Excellence“ (mehr als 700 von 800 möglichen Punkten) an Österreich. Das Team Austria ist damit beste EU-Nation des Bewerbs.

Die vier Goldmedaillen gingen an Klaus Lehmerhofer aus Gföhl im Bewerb Kfz- Technik (BMW Auer/Krems an der Donau), Sebastian Frantes aus Gmünd und Markus Haslinger aus Waldenstein im Teamberuf Betonbau (Leyrer+Graf Baugesellschaft m.b.H/Gmünd), den Maler Patrick Reitbauer aus Birkfeld (Malermeister Friesenbichler KG/Birkfeld) und Florian Schwarzenauer aus Hart im Zillertal im Bewerb Sanitär- und Heizungstechnik (DBM Installationstechnik GmbH/Strass im Zillertal).

Bei den jungen Fachkräften der Metalltechnik glänzte Silber für den Schwerfahrzeugtechniker Manuel Fahrnecker aus Kuffern (Pamberger Landmaschinentechnik GmbH/Obritzberg) und für Andreas Hauser aus Fügenberg im Bewerb CNC-Fräsen (GE Jenbacher GmbH & Co OG/Jenbach). Zudem erhielt der Niederösterreicher Thomas Käferböck für seine 716 Punkte (6. Platz) im Schweißbewerb ein „Exzellenz-Medaille“.

Effiziente Schweizer

Die beste Medaillenausbeute konnte übrigens die Schweiz verbuchen: Die nur acht TeilnehmerInnen des Schweizer Fachkräfteteams holten ebensoviele Medaillen – nämlich 4x Gold, 2x Bronze und 2x Medallion for Excellence. Und mit durchschnittlich 731,1 Punkten pro TeilnehmerIn lagen die Helvetier deutlich vor Europameister Russland (716,9) und Vizemeister Österreich (716,6).

Nächste Station:

Graz „Eine beeindruckende Leistung unserer Fachkräfte, die ohne die gute Vorbereitung und die Unterstützung unserer Expertinnen und Experten sowie der ausbildenden Betriebe und Schulen nicht möglich gewesen wäre. Bei diesen möchte ich mich an dieser Stelle ganz besonders bedanken“, sagt Martha Schultz, Vizepräsidentin der WKÖ, und blickt bereits auf die Heimeuropameisterschaften in Graz. „Ab sofort widmen wir uns mit voller Kraft der Vorbereitung auf EuroSkills 2020 in Graz.“

Metall

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