Saint-Gobain veräußert glasverarbeitende Betriebe

Saint-Gobain hat einen Teil seiner glasverarbeitenden Betriebe aus dem Netzwerk der Glassolutions in Deutschland an die DIK Deutsche Industriekapital GmbH, eine Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Berlin, veräußert.

12.03.2020
© Saint-Gobain

Ziel der Verkäufe sei es, das Wachstum und die Profitabilität der Unternehmensgruppe zu verbessern, so Raimund Heinl, CEO Saint-Gobain Deutschland und Österreich.

Der Verkauf umfasst sieben deutsche Standorte: Bremen, Flensburg, Freiburg, Kiel, Murr, Potsdam und Rostock. Diese Standorte beschäftigen insgesamt 350 Personen und verzeichneten 2019 einen Umsatz in Höhe von 45 Mio. Euro. Die Veräußerung ist Teil der Unternehmensstrategie zur Optimierung des Firmenportfolios im Rahmen der neuen Organisation, heißt es von Saint-Gobain. Ziel sei es, das Wachstum und die Profitabilität der Unternehmensgruppe zu verbessern. „Mit dem Verkauf wurde eine tragfähige und vielversprechende Lösung für die Standorte gefunden“, so Raimund Heinl, CEO Saint-Gobain Deutschland und Österreich. „Die DIK zeichnet sich durch eine langfristig orientierte Investmentstrategie mit Fokus auf Industriebetriebe in zukunftsträchtigen Märkten aus. Ein wichtiges Auswahlkriterium bei den Verhandlungen war, dass sich die DIK nicht als kurzfristig ausgelegter Investor definiert, sondern selbst als ,Unternehmer’ begreift, der an einem nachhaltigen Konzept für die Glassolutions Standorte interessiert ist.“
Saint-Gobain Glassolutions bleibt in Deutschland mit seinen großen glasverarbeitenden Standorten wie Radeburg und Deggendorf sowie mit den Isolierglaswerken, die im industriellen Maßstab Glas verarbeiten, bestehen. Die Betriebe mit Spezialkompetenzen zum Beispiel in Solarglas und gebogenem Glas verbleiben ebenfalls unter dem Konzerndach.

 

Glas

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