Wuppermann Linz wandert nach Ungarn ab

Die deutsche Wuppermann-Gruppe wird ihre Verzinkungsanlage am Standort Linz Ende 2016 schließen. Als Gründe werden auslaufende Pacht- und Lieferverträge mit der voestalpine Stahl angegeben. 

15.05.2014
Redaktion Metall
© Wuppermann AG, 2014

Wuppermanns warmgewalztes Bandstahl kommt bald aus Györ.

Im Mai 2014 hat Wuppermann einen Pachtvertrag für ein Grundstück im ungarischen Hafen Gy?r-Göny? unterzeichnet. Ab Mitte 2016 soll dort eine kombinierte Beiz- und Feuerverzinkungsanlage den Betrieb aufnehmen, das dann auch die österreichischen Standorte von Wuppermann in Altmünster und Judenburg versorgen soll.
Das Investitionsvolumen in Györ beträgt fast 100 Millionen Euro für vier Produktions- und Logistikhallen mit einer Gesamtfläche von etwa 32.000m². Laut dem Vorstandssprecher Carl Ludwig Theodor Wuppermann ist dies die größte Investition in der 140jährigen Firmengeschichte. Die Lieferungen vom geplanten ungarischen Standort werden per Lkw, Zug und Schiff erfolgen. Die neu gegründete Wuppermann Hungary Kft. wird etwa 200 Mitarbeiter in Gy?r-Göny? beschäftigen.
Zu den Wuppermann-Kunden zählen unter anderem die Automobil- und Bauindustrie sowie die Beschlägetechnik und der Silobau. Auch die eigene Rohrfertigung und der Komponentenbau werden mit spezifischem Spaltband beliefert. 

Metall

Wir empfehlen folgende Artikel zum Weiterlesen

Mehr aus der Rubrik Handwerk + Bau