Der 39-jährige Metall- und Maschinenbautechniker Hans-Jörg Gärtner folgte auf Siegfried Steiner, der die Berufsvertretung zuvor 15 Jahre lang geleitet hatte. Gärtner ist Absolvent der HTL Maschinenbau, hat einen FH-Abschluss in Mechatronik und Meisterbriefe in Metalltechnik und in Elektrotechnik.

Der neue Mann an der Spitze der Kärntner Landesinnung leitet seit 15 Jahren sein eigenes Unternehmen in Klagenfurt. Seit 17 Jahren unterrichtet Gärtner außerdem zukünftige Meister aus dem Metallbaugewerbe aber auch Werkmeister sowie Kälte- und Klimatechniker. „Innungsmeister zu sein ist eine spannende Berufung“, erklärt Gärtner gegenüber METALL. Eines seiner Ziele ist die Wiederaufwertung des Meistertitels: „Ich möchte die Meisterprüfung und den Meistertitel als Qualitätssiegel hochhalten.“

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Leichtes Metall, gewichtige Fragen: ALUMINIUM 2026 in den Startlöchern
In wenigen Wochen wird Düsseldorf zum Treffpunkt der internationalen Aluminiumindustrie. Vom 6. bis 8. Oktober 2026 bringt die ALUMINIUM mehr als 800 Aussteller und über 21.000 Fachbesucher aus mehr als 100 Ländern zusammen – entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von Rohstoffen und Halbzeugen über Maschinen, Anlagen und Oberflächentechnik bis zu Recycling.

Nach einem weiteren Themenschwerpunkt für den neuen Innungsmeister braucht man – nach diesem erfolgreichen Lehrlingswettbewerb in Villach – nicht lange suchen: Die Ausbildung des Metalltechniker-Nachwuchses ist und bleibt eine Herausforderung. Gärtner: „Finden und halten – die Lehrlinge sind unsere Zukunft!“

Hans-Jörg Gärtners großes Hobby ist Bergsteigen am „Dach der Welt“. Er war schon mehrere Male in Nepal und sieht daher die jüngste Erdbebenkatastrophe am Fuße des Himalaya mit besonderer Wehmut: „Wenn man so oft dort war, dann sind einem die Leute ziemlich ans Herz gewachsen“, so Gärtner. [gr]