Neues Fahnendepot im Wiener Gewerbehaus

Durch den Einzug vieler auswärtiger Innungen in das Gewerbehaus waren die Ressourcen im Fahnenzimmer rasch erschöpft.

29.08.2014
Innung

Das Team der Wiener Innung freut sich über die optimale Aufbewahrung der traditionsreichen Innungsfahnen.

Die Aufbewahrungsmöglichkeiten für die traditionsreichen, oft sehr alten, wertvollen und reich bestickten Innungsfahnen waren nicht optimal. Deshalb wurde im Juni 2014 anlässlich der Meisterprüfungen vom angehenden Metalltechnikmeister Thomas Brandstätter gemeinsam mit Renate Hofer von der Metalltechnikinnung nach vielen Besichtigungen und Vorgesprächen ein neues Fahnendepot erschaffen. Es hat Auszüge, wie man sie auch von Bilderdepots kennt, sodass jede Fahne optimal hängend mit allen Zusätzen wie Fahnenbänder, Fahnenstange, etc. getrennt aufbewahrt und bei Bedarf auch entnommen werden kann. Dafür war es notwendig, jede einzelne Fahne akribisch zu vermessen und zu fotografieren, um deren besondere Bedürfnisse berücksichtigen zu können. So gibt es Fahnen, die „überlang“ sind – dafür wurde eine spezielle „Auffangpfanne“ kreiert; eine andere hat einen mächtigen „Kopf“, wieder andere extra breite Kränze.
Durch die Gitterfelder kann jederzeit eine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit mit entsprechenden Haken geschaffen werden. Vier der dreizehn Auszüge bieten einen größeren Zwischenraum für die Fahnen mit größeren Kränzen.
Die Kosten für das neue Fahnendepot werden gemeinschaftlich von den jeweiligen Innungen, der Sparte Gewerbe und Handwerk und der Wirtschaftskammer Wien getragen. 

Metall

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