CAM-System

Software die Leben rettet

Software
13.10.2021

Von: Redaktion Handwerk + Bau

Rettungskräfte benötigen die besten verfügbaren Werkzeuge, um ihre anspruchsvollen Aufgaben zu erfüllen. In kritischen Situationen, in denen es um Leben und Tod geht, zählt jede Sekunde.

Unzählige Rettungskräfte auf der ganzen Welt leisten täglich unsagbar wertvolle Arbeit. Neben Können, Erfahrung und Charakterstärke brauchen sie dafür auch noch die richtige Ausstattung. Holmatro stattet Rettungskräfte auf der ganzen Welt mit zuverlässigen und effizienten Werkzeugen aus. Um diese Anforderungen zu erfüllen, verlässt sich Holmatro seit mehr als zwei Jahrzehnten auf den Software-Hersteller Esprit.

CAM-Software am Stand der Technik

Seit 1999 verlässt sich das Holmatro Team auf Esprit bei der Herstellung von hydraulischen Geräten.

Seit 1999 verwendet Homatro Esprit, um hydraulische Rettungsgeräte, wie Scheren und Spreizer, sowie Zylinder, Stößel, Rückschlagventile und mehr aus Aluminium, Stahl sowie exotischen Legierungen herzustellen. Trotz jahrelanger Zusammenarbeit gehört laufenden Abstimmung zwischen den Unternehmen von Anfang an dazu. "Wir melden uns regelmäßig bei unseren Ansprechpartnern bei dem CAM-Softwarehersteller, um sicherzustellen, dass Esprit sich mit unseren Anforderungen weiterentwickelt", sagt Chuck Cain, Fertigungsingenieur bei Holmatro. "Esprit war sehr gut in der Multifunktionsbearbeitung, als wir es 1999 kauften. Vor ein paar Jahren haben wir uns viele andere CAM-Pakete angesehen, um festzustellen, ob wir mit der Zeit gehen. Nach vielen Demos kamen wir zu dem Schluss, dass Esprit immer noch die beste Wahl für uns war. Wir fügten schließlich mehrere Esprit-Arbeitsplätze in unserer Einrichtung in den Niederlanden hinzu", sagt Chuck.

Anspruchsvolle Fertigungsprozesse

Esprit kann mit den hohen Anforderungen von Holmatro mithalten.

Holmatros weitläufiger Hauptsitz in den USA beherbergt mehr als 30 CNC-Maschinen, von 9-Achs-Dreh-/Fräsautomaten bis hin zu 5-Achs-Simultanmaschinen, hauptsächlich von Mori Seiki und Okuma. Dieses hochspezialisierte Unternehmen setzt anspruchsvolle Prozesse ein, um die Arbeit zu erledigen. "Die Teile, die wir herstellen, sind sehr komplex, da sie mit sehr geringen Toleranzen gefertigt werden. Ein typisches Produkt hat Toleranzen, die 30 Mikrometer nicht überschreiten. Wir haben auch viele Produkte mit 20-Mikrometer-Toleranzen", sagt Chuck. Und da viele ihrer Produkte Leben retten, gibt es keinen Raum für Fehler.

So wird Zeit gespart

Chuck und sein Team verwenden Esprit regelmäßig, um neue Vorrichtungen herzustellen und Teile auf ihren 5-Achs-Fräsmaschinen in Rekordzeit zu programmieren. "Wir konnten etwa 30 Minuten pro Teil einsparen, indem wir eine 3+2-Bearbeitungsmentalität einsetzten. ProfitMilling half auch bei der Reduzierung der Zykluszeit", sagt er.

Effizient durch Automatisierung

In den letzten Jahren war das Team bei Holmatro auch daran interessiert, zu erforschen, wie die Automatisierung ihre Effizienz und damit letztendlich ihr Ergebnis verbessern könnte. "Im Moment liegt unser Hauptaugenmerk auf der Verbesserung der Produktion mit unbeaufsichtigter Bearbeitung. Wir suchen immer nach Möglichkeiten, um zu vermeiden, dass Teile mehr als ein- oder zweimal bearbeitet werden. Wir streben auch danach, komplette Teile in einem Arbeitsgang zu fertigen", sagt Chuck. "Mit Esprit sind wir in der Lage, die Vorrichtungskomponenten in kurzer Zeit zu fertigen." Die vielfältige Zyklusauswahl und die Fähigkeit, jede Maschine zu bedienen, macht die "done-in-one"-Fertigung möglich.

Produkte der Zukunft

"Die Zukunft unseres Unternehmens besteht darin, neue Produkte herzustellen und unseren Kunden die Qualität zu liefern, die sie erwarten, und das in so wenigen Arbeitsschritten wie möglich", sagt Chuck. Und "Effizienz" ist kein Konzept, das sich auf ihre Fertigungsprozesse beschränkt. "Diese Philosophie gilt besonders für unsere Ersthelfer. Wir bemühen uns um Lösungen, die es dem Rettungsteam ermöglichen, so wenig Ausrüstung wie möglich zu verwenden und trotzdem effektiv zu sein."

Kabellose Geräte

Eine der interessantesten Innovationen, die sich am Horizont abzeichnet sind Kabellose Geräte. "Das bedeutet, dass es keine Hydraulikleitungen gibt, die eine Hydraulikpumpe und ein Rettungsgerät verbinden", so Chuck. Kabellose Ausrüstung erhöht die Effizienz und Mobilität der Ersthelfer*innen und hilft ihnen, effektiver Leben zu retten. (dd)