„Handschuhe haben wir noch genug!“

Erika Koller, Marketingleiterin von Sefra Farben, schildert, wie der tägliche Arbeitsalltag in Zeiten von Corona aussieht und welche Rückmeldung das Unternehmen von den Kunden erhält.

17.03.2020
Sefra
© Sefra Farben

Mit Mundschutz zur Farbenauslieferung: Der neue Alltag für Sefra-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

© Sefra Farben

Handschuhe gibt es bei Sefra noch genügend; mit Mundschutz geht man schon sparsamer um.

„Ich sitze zwar noch im Büro, aber die Filialen sind natürlich zugesperrt. Es wird unter der strengen Einhaltung von Schutzmaßnahmen geliefert, aber viele unserer Kunden haben Absagen von ihren Kunden im Privathaushalt bekommen. Einige unserer Kunden hatten sogar Kontrollen von der Polizei und derartig strenge Auflagen, dass sie lieber zu Hause geblieben sind. Einige Baustellen dürfen, ja müssen sogar weiter arbeiten.

Wir haben noch genügend Handschuhe. Mit dem Mundschutz wirtschaften wir aber sehr vorsichtig, damit wir damit möglichst viele Kunden, die diese  für ihre Arbeit dringend benötigen, liefern können. Wir warten mit Spannung ab, wie sich die Lieferfähigkeit aus dem Ausland entwickeln wird. Glücklicherweise haben wir für unsere Produktion in Oberwaltersdorf zum großen Teil österreichische Rohstoffe, teilweise aus Norwegen – aber garantiert nicht aus China. Darüber hinaus sind unser Zentrallager und all unsere Filialen zum Saisonstart sehr gut bestückt, sodass wir keine Lieferengpässe für unsere Kunden erwarten.

Der Geschäftsleitung ist sehr wohl bewusst, dass viele unserer Mitarbeiter derzeit unter erschwerten Umständen arbeiten und bedankt in höchstem Maße für diesen Einsatz. Es ist uns sehr sehr wichtig, dass unsere Kunden und Mitarbeiter möglichst ohne negative Folgen durch diese schwierige Zeit hindurch kommen“.

Erika Koller
Sefra Marketing

Maler

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