Nachfrage nach Handwerkern steigt rasant

Handwerksleistungen werden trotz Coronakrise immer gefragter. Seit Beginn des Lockdowns ist ein Auftragsanstieg von 29 Prozent zu beobachten. 

06.05.2020
Handwerk
Redaktion Gebäudeinstallation
© Pixabay

Die Nachfrage nach Handwerk stieg seit Beginn der Corona-Krise um 29%.

Alles rund ums Haus – vom Installateur bis zur Gartenpflege – wurde bereits in der ersten Woche der Lockerungen Mitte Mai um ein Drittel mehr auf ProntoPro.at gesucht als noch vor den Corona-Beschränkungen. Und auch in der zweiten Woche der Lockerungen stieg die Nachfrage nach Elektrikern und anderen Dienstleistern rund um das Zuhause. Generell war der Bereich Handwerk der einzige stabile Bereich in der Krise und hatte nur minimale Einbrüche in der ersten Woche zu verzeichnen. Seitdem wird zu Hause mit Hilfe professioneller Anbieter gewerkelt und Haus und Garten auf Vordermann gebracht.

Rückgang in allen anderen Bereichen 

Insgesamt ist jedoch auch in der achten Woche der Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Österreich nach wie vor ein Rückgang der Nachfrage nach Dienstleistungen von durchschnittlich 29 Prozent zu verzeichnen. Am schwersten trifft es die Event-Branche mit rund zwei Drittel weniger Anfragen als vor der Krise, gefolgt von den Anbietern von Nachhilfe-, Sprach- und Musikunterricht, die ebenfalls nur rund die Hälfte des Umsatzes machen als zuvor. Generell war die zweite Woche des Lockdowns mit einem Einbruch der Nachfrage von durchschnittlich 60 Prozent die schlimmste Woche für die Anbieter in allen Servicekategorien.

Damit ist der Handwerks-Bereich der einzige, der auch in Zeiten der Corona-Krise positive Zahlen verzeichnen kann.

Haustechnik

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