Würth zieht Bilanz

Würth Grupper freut sich über Umsatzwachstum im ersten Quartal 2020. 

30.07.2020
Würth
© Würth

Würth Österreich ist mit ihrer Multikanalstrategie sehr erfolgreich.

Trotz einigen besonders stark von COVID-19-Einschränkungen betroffenen Ländern konnte die Würth-Gruppe im ersten Quartal ein Umsatzwachstum von 2,8 Prozent erreichen. Im Bereich E-Business-Umsatz konnte der Konzern-Umsatz im ersten Quartal um 9,5 Prozent gesteigert werden. Die Bedeutung von digitalen Vertriebswegen hat während der Krise stark zugenommen, Online-Tools werden von Kunden auch als Informationskanal intensiv genutzt.

Würth Österreich mit Multikanalstrategie

Auch bei Würth Österreich hat der E-Business-Umsatz seit Ausbruch der Krise im März stark zugelegt, die Umsätze im Online-Bereich konnten um 31 Prozent gesteigert werden. Auf der Website von Würth Österreich gehen aktuell pro Stunde etwa 1000 Suchanfragen ein, im Monat loggen sich rund 28.000 Kunden im Online-Shop und der Würth App ein.

Während der strengen Ausgangsbeschränkungen haben sich zudem die Würth Shops als wichtiger Bestandteil der Multikanalstrategie bewährt. Handwerksbetriebe, die in systemrelevanten Branchen tätig sind, konnten in kontaktlosen Warenübergabezonen zuverlässig mit Material versorgt werden. Die österreichweit 55 Würth Shops sind mittlerweile wieder geöffnet. Die Versorgungssicherheit für Würth Kunden ist durch eine ausgereifte Infrastruktur im Bereich Logistik und IT jederzeit gewährleistet.

Stabilität in der Würth-Gruppe

Das Eigenkapital der Würth-Gruppe stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7,4 Prozent auf 5.554 Millionen Euro, ein Plus von 382 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote liegt damit zum Jahresende bei 44,0 Prozent (2018: 47,1 Prozent)

Für 2019 meldet der Konzern noch einen neuen Rekordumsatz: 14,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 13,6 Milliarden Euro) erzielte der Weltmarktführer im Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial, was einem Wachstum von 4,8 Prozent entspricht. Der E-Business-Umsatz wuchs überproportional und liegt bei 2,6 Milliarden Euro. Damit hat sich der Anteil am Konzernumsatz auf 18,3 Prozent erhöht.Das Betriebsergebnis liegt mit 770 Millionen Euro unter dem Vorjahr (2018: 870 Millionen Euro). Die unter Druck geratene Rohertragsmarge ist unter anderem ausschlaggebend für diesen Rückgang. Die steigenden Einkaufspreise konnten nicht eins zu eins an die Kunden weitergegeben werden. Darüber hinaus gab es Einflüsse aus weiteren Investitionen in die Geschäftsmodelle und aus IFRS 16.

Ausblick

Einer Krise dieses Ausmaßes war der Konzern in der 75-jährigen Unternehmensgeschichte noch nie ausgesetzt. Die momentan volatile Lage der Weltwirtschaft lässt eine belastbare Prognose für 2020 nicht zu. Der Konzern geht davon aus, dass die Leistungsfähigkeit über die Multikanalstrategie und die Risikostreuung durch die internationale Aufstellung und die Diversifikation auf einem stabilen Niveau gehalten werden kann.

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