Laserschneiden

Schluss mit Ausschuss

Blechtechnik
03.03.2021

Von: Redaktion Metall
Aktualisiert am 03.03.2021

Eine Software hilft bei der Verwertung von Resttafeln, die beim Schneiden von Metallblechen übrig bleiben.

Resttafeln beim Laserschneiden

Beim Zuschnitt von Blechen entstehen oft geometrisch schwer zu definierende Resttafeln.

Um den Abfall beim Schneiden möglichst zu minimieren hat MicroStep eine Lösung, bei der mittels Laserpointer jede noch so verwinkelte Resttafel erfasst werden kann. Das Softwaremodul „Geometrie- und Konturerfassung“ ermöglicht das Einlesen dieser Resttafeln und die Verwertung auch ohne CAM-Resttafelverwaltung.

„Das Problem kennen fast alle Betriebe, in denen Metall verarbeitet und zugeschnitten wird. Verwendbare Blechreste werden nicht selten weggeworfen – dabei könnte das Material unter Umständen sinnvoll für einen neuen Schneidauftrag wiederverwertet werden“, sagt Peter Matzke, Serviceleiter bei der MicroStep Europa GmbH.

Das Softwaremodul „Geometrie- und Konturerfassung“ erfasst mithilfe eines Laserpointers den nutzbaren Bereich eines bereits zugeschnittenen Blechs oder eines Rohblechs und erstellt eine DXF-Datei. Zur Erfassung der Geometrie fährt die bedienende Person je nach verwinkelter Kontur beliebig viele Punkte – mindestens aber vier Punkte – mit dem Laserpointer an, um so die Blechgeometrie der Resttafeln möglichst genau zu definieren. Die Software verbindet die Punkte zu einer Kontur im DXF-Format. Innerhalb dieser Kontur können dann mit entsprechender CAM-Software die nächsten Schneidaufträge verschachtelt werden.

Die Software steht nicht nur für Neuanlagen zur Verfügung, sondern kann per Fernzugriff vom MicroStep-Support installiert und eingerichtet werden.

Schnittbild

Die Softwarelösung ist in neuen CNC-Anlagen von MicroStep implementiert, kann aber auch in älteren Baureihen nachgerüstet werden.

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