Schleifen ohne anzugreifen

Laserbearbeitung. Berührungslos und mit geringem Wärmeeintrag „schleift“ der UKP-Laser in hoher Qualität.

17.11.2020
Oberflächentechnik
Redaktion Metall
© GFH GmbH

Ultrakurzpulslaser hält Einzug in die Schleiftechnologie.

Durch die fortschreitende Miniaturisierung und den Einsatz von High-Tech-Materialien stoßen konventionelle Fertigungsverfahren zunehmend an ihre Grenzen. Mit sinkender Strukturgröße und zugleich steigenden Anforderungen an Präzision, Gratfreiheit und Flexibilität können Ultrakurzpulslaser ihre Stärken ausspielen. Aufgrund des berührungslosen Abtrags sowie des sehr geringen Wärmeeintrags biete UKP-Laser laut der Entwicklerfirma GFH GmbH beste Voraussetzungen für hohe Oberflächenqualität. Das deutsche Unternehmen positioniert sich als Experte auf dem Gebiet der Bearbeitung mit Ultrakurzpulstechnologie und betont die „enormen Vorteile der eigenen Laseranlagen gegenüber konventionellen Fertigungsverfahren“.

In der Produktion kämen diese Laser überall dort zur Anwendung, wo kontrollierte, hochpräzise Bearbeitung reproduzierbar gefordert werde, heißt es vonseiten GFH. Es würden sich immer mehr neue und einzigartige Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichsten Branchen eröffnen; zum Beispiel in der Medizintechnik,  Elektronikfertigung, der Werkzeugindustrie oder bei der Fertigung von mechanischen Uhren.

Präzise und verschleißfrei

Mit dem „Werkzeug“ Laser ließen sich bereits heute ganz unterschiedliche Prozesse vom Schneiden über das Drehen und Bohren bis zum Strukturieren innerhalb geringster Toleranzen und ohne Verschleiß realisieren, versichern die Entwickler. „Unsere neu entwickelte Laserdrehmaschine GL.smart kommt dort zum Einsatz, wo die konventionelle Schleiftechnik an ihre Grenzen stößt“, erklärt Florian Lendner, Geschäftsführer der GFH GmbH.

GFH-Geschäftsführer Florian Lendner will den Ultrakurzpuls-Laser in der Schleiftechnik etablieren.

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