Ist Klopapier von gestern?

Geberit
16.09.2015

 

Ja, wenn es nach Geberit geht. Seine Argumente pro Dusch-WC präsentierte das Unternehmen bei der ersten AquaNight in der Lounge 57 im Hotel Meliá 120 Gästen, darunter Architekten, Hoteliers, Bauunternehmer und Journalisten. In der 58. Etage des DC Towers eröffnete sich nicht nur ein atemberaubender Ausblick über die Dächer von Wien sondern auch auf das AquaClean Mera, dessen optische und technische Finessen auf der Terrasse präsentiert wurden. Doch bevor die 120 Gäste die Details zu den gegenwärtigen Sanitärtrends erfuhren, gab es einen Blick in die Vergangenheit. 

Dass die Bäderkultur eine bedeutende Tradition hat, zeigte Stephan Wabnegger, Geschäftsführer von Geberit Österreich mit einem kurzen geschichtlichen Querschnitt. So lieferte die Carcalla Therme, eine öffentlichen Badeanlage im alten Rom, die mit Marmor und Mosaiken geschmückt ist, ein beeindruckendes Beispiel. Bemerkenswert ist auch die Aqua Appia, die erste Wasserleitung der Stadt mit 16,5 Kilometern Länge, die damals das römische Reich mit Trinkwasser versorgte. Vorreiter des heutigen Dusch-WC ist wohl das Bidet, das bereits Napoleon Bonaparte sehr schätzte und sogar mehrere davon besaß. „Nach dieser bewegten Geschichte belegen aktuelle Studien den klaren Trend, dass das Badezimmer in Österreich immer mehr zur Wohlfühloase wird“, betonte Stephan Wabnegger. „Wir stehen damit heute vor neuen Herausforderungen was die Funktion, aber auch was die Ästhetik von Sanitärlösungen betrifft. Denn was wäre die Reinigung mit Wasser am WC – um nur ein Beispiel zu nennen – ohne entsprechendes Design?“

Der international renommierte Designer Christoph Behling gab auf diese Frage bei der AquaNight eine klare Antwort: „Nichts. Denn es ist heute essenziell, Kundenwünsche nicht nur durch hochmoderne Technik, sondern auch durch durchdachte Ästhetik zu erfüllen.“ Diesem Leitmotiv folgt Behling mit seinem Londoner Designstudio bei der Gestaltung von Uhren für den Luxushersteller TAG Heuer genauso wie bei seiner Tätigkeit für Geberit. „Die Symbiose von Funktionalität und Ästhetik ist mittlerweile in unterschiedlichsten Branchen zu einem absoluten Muss geworden“, zeigte sich der Stardesigner überzeugt. Kaum ein Unternehmen könne es sich heute noch leisten, diesen Trend zu ignorieren. Im Bad- und Sanitärbereich kann man ihn an der Entwicklung vom Aufputz- zum Unterputzspülkasten über die immer hochwertigere Gestaltung der Betätigungsplatten bis hin zu topmodernen Dusch-WCs nachvollziehen. Den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung markiert das von Christoph Behling entworfene und mit zahlreichen Designpreisen ausgezeichnete AquaClean Mera. Bei der AquaNight wurde das neueste Dusch-WC von Geberit von Marketingleiter Sebastian Dorda präsentiert. Optisch besticht es durch hochwertige Materialien, sanfte Linien und fließende Übergänge, zusätzlich verstärkt die Chromoberfläche der Designabdeckung den schwebenden Eindruck. Und auch technisch spielt das neue Top-Produkt „alle Stückeln“. Dank WhirlSpray-Duschtechnologie macht es die Reinigung mit warmem Wasser so gründlich, schonend und sparsam wie nie zuvor. Die innovative TurboFlush-Spültechnik, ein Orientierungslicht, die WC-Deckel-Automatik, die integrierte Geruchsabsaugung, die Sitzheizung und vieles mehr lassen keine Wünsche offen.

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