Brandschutz ohne Rechenaufwand

Stahlbau
11.03.2013

Von: Redaktion Metall
Der ÖSTV präsentiert seine neue Richtlinie „Brandschutz im Stahlbau".

Die ersatzlose Zurückziehung der ÖNORM B 3800 (2000-05-01) – Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen – macht eine grundsätzliche Neubetrachtung des Themas Brandschutz unter Beachtung der dafür relevanten EN-Normen erforderlich. Aus diesem Grund hat eine Expertengruppe im Österreichischen Stahlbauverband die „Richtlinie für Brandschutz im Stahlbau“ erarbeitet. Die Richtlinie soll einen Weg aufzeigen, der ohne großen Rechenaufwand zu einer raschen Bestimmung der erforderlichen Brandschutzdicke führt. Dieses Ziel soll ohne weiteren Rechenaufwand durch Dia­gramme, die auf den relevanten Normen aufbauen und die Wahl der Brandschutzdicke für eine Vielzahl von Schutzsystemen erlauben, erreicht werden. Die mehr als 80 Seiten umfassende Richtlinie ist in vier Teile gegliedert:

  • Vorbeugender Brandschutz
  • Brandschutz im Stahlbau
  • Diagramme zur raschen Ermittlung der Brandschutz-Materialdicke
  • Diagramme zur genaueren Bestimmung der erforderlichen Brandschutzdicke

Der Preis beträgt für ÖSTV-Mitglieder 20 Euro (zzgl. USt.), für Nichtmitglieder 70  Euro (zzgl. USt.). Bestellung direkt per E-Mail beim Österreichischen Stahlbauverband an info@stahlbauverband.at.

Mitte April werden die Autoren im Rahmen des ÖSTV Stahlbau-Dialogs die wichtigsten Inhalte der „Richtlinie für Brandschutz im Stahlbau“ präsentieren. In einem weiteren Vortrag über die Schutzziele im Brandschutz soll zudem Klarheit für den Begriff „gleichwertige Abweichung“ geschaffen werden. [red]

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