Ausstellung: Sakrale Räume

Ausstellung
25.03.2019

 

Das Tessin, die mediterrane Seele der Schweiz, ist von Mario Botta nachhaltig geprägt. 1943 in Mendrisio geboren, gilt Botta seit 1969 als Schöpfer und Gründer der „Neuen Tessiner Architektur“. Die aktuelle Schau im Wiener Ringturm zeigt den beeindruckenden Umgang des Schweizer Stararchitekten Mario Botta mit dem sakralen Raum.

Kirche Papst Johannes XXIII., Seriate, Italien, 1994–2004

In den vergangenen 50 Jahren schuf Mario Botta mehr als 100 Bauwerke auf der ganzen Welt. Von Einfamilienhäusern über Bibliotheken bis hin zu Banken und einem Museum. Seine große Liebe jedoch gilt dem Sakralbau. Bottas Werk umfasst Kapellen und Kirchen in Italien, der Schweiz und Frankreich sowie eine Synagoge in Israel. Im Bau befinden sich eine Moschee in China an der Grenze zur Mongolei sowie eine christliche Kirche in Südkorea, nahe Seoul. Die Architekturausstellung thematisiert seinen Umgang mit klerikalen Räumen und präsentiert einen eindrucksvollen Querschnitt durch sein sakrales Schaffen. Die Schau zeigt auch seine berufliche Entwicklung über die Jahre, in denen er die Möglichkeit nutzte, in unterschiedlichen landschaftlichen Kontexten zu arbeiten. Der 54. Band der Reihe „Architektur im Ringturm“ bietet eine hervorragende Zusammenschau der sakralen Räume dieses großen Architekten.

Ausstellung: Mario Botta - Sakrale Räume
bis 31. Mai 2019
Architektur im Ringturm, Schottenring 30, Wien

Buch: Mario Botta - Sakrale Räume
ISBN 978-3-99014-189-2
ca. 200 S., zahlr. Farb- und SW-Abb.
20.5 x 21.5 cm, franz. Broschur 

Branchen
Architektur