Brick Award 2020: Die Gewinner stehen fest

In diesem Jahr wurde der Brick Award von Wiener­berger ­bereits zum neunten Mal verliehen. Gleich sechs Projekte durften sich über die renommierte Aus­zeichnung freuen.

28.09.2020
Auszeichnung
© Adria Goula
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Architektur muss sich ständig neu erfinden, indem sie mit neuen Formen, Materialien und Nutzungskonzepten arbeitet. Dinge, die Wienerberger schon vor fast zwei Jahrzehnten erkannt hat. Bereits zum neunten Mal holt die AG mit ihrem Brick Award deshalb solch innovative Architekturprojekte aus aller Welt vor den Vorhang. In diesem Jahr durfte sich Wienerberger über eine Rekord-Einreichzahl von 644 ­Projekten in 55 ­Ländern von 52 Architekten freuen. Preise wurden dabei in den Kategorien „Feeling at home“, „Living ­togehter“, „Working together“, „Sharing ­Public ­Spaces“ und „Building outside the box“ vergeben. Eine Jury aus fünf internationalen Architekten kürte dann die ­Sieger. 

Schlesische Universität, Institut für Radio und Fernsehen. Katowice, Polen 
Dem von BAAS arquitectura, Spanien, Grupa 5 ­architekti, Polen, und Małeccy biuro projektowe, ­Polen, geplanten Projekt wurde nicht nur der „Grand Prize“ verliehen, sondern es ist auch der Gewinner in der Kategorie „Sharing Public Spaces“. Überzeugt wurde die Brick-Award-Jury vor allem durch den Gedanken der Wiederverwendung.

Prototype Village House. Ruanda
Das Gewinnerprojekt in der Kategorie „Living ­together“ stammt aus der Feder von Rafi Segal, MIT Rwanda Workshop Team (USA), in Zusammenarbeit mit Rwanda Housing Authority (Ruanda) und wurde als Prototyp für leistbaren Wohnraum entworfen. 

Iturbide Studio. Mexico City, Mexiko
Das Iturbide Studio von Mauricio Rocha und ­Gabriela Carillo aus Mexiko ist Gewinner der Kategorie ­„Feeling at home“. Im dreistöckigen Iturbide Studio manifestieren sich die verschiedenen Räume mit hoher Intensität, indem sie die Straße und das Erdgeschoß mit der Skyline der Stadt verbinden.

Can Jaime i n’Isabelle. Palma, Spanien
In der Kategorie „Feeling at home“ wurde dem Projekt Can Jaime i n’Isabelle by TEd’A arquitectes in Spanien der Special Prize verliehen. Für die Jury besonders hervorstechend war dabei die intelligente Nutzung der vier Innenhöfe. 

Stadtarchiv Delft. Delft, Niederlande
In der Kategorie „Working together“ entschied sich die Jury für das Stadtarchiv Delft in den ­Niederlanden von Office Winhow (Niederlande) sowie Gottlieb Paludan Architects (Dänemark) und beurteilte das Projekt als konzeptiv klar und präzis. 

Maya-Somaiya-Bibliothek.Kopargaon, Indien
Die Jury kürte dieses Projekt von Sameep Padora & Associates zum Gewinner der Kategorie „Building outside the box“, da dieses in seinem innovativen Charakter genau dem Geist dieses Preises entspricht. Hier wurden Ziegel auf unkonventionelle Art zur 
Gestaltung des Dachs und Spielplatzes einer Schule bei gleichzeitiger Betonung der Bibliotheksfunktion eingesetzt.

Bau

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