Grohe produziert nachhaltig in Thailand

Grohe
21.01.2019

Von: Bettina Kreuter

Auf der Bau in München wurde Grohe für seine nachhaltige Produktionsanlage ausgezeichnet.

Nachhaltigkeit wird beim Grohe-Werk in Thailand ganz groß geschrieben.

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) sieht sich die Bauwerke ganz genau an, für die sie ein Zertifikat ausstellt. Der Sanitärhersteller Grohe erhielt nun für sein Produktionswerk in Klaeng, Thailand, das Zertifikat in Silber. Die 2017 erfolgte Erweiterung des Fabrikgebäudes ist die nachhaltigste Produktions-Anlage seiner Art in Südostasien.

Um das DGNB-Zertifikat in Silber zu erhalten, hatte sich der Hersteller bereits in der Planung der Erweiterung für verschiedene Nachhaltigkeitsmaßnahmen entschieden. Das Klimakonzept beinhaltet eine Wärmedämmung im Dach, um die Langwellenstrahlung zu reduzieren und das Raumklima in der nicht klimatisierten Fabrik zu verbessern. Außerdem gibt es eine natürlichen Belüftung: durch Druckunterschiede zwischen den Zuluft- und Abluftöffnungen des Gebäudes findet ein kontinuierlicher Luftwechsel statt. Auf diese Weise bleibt die Temperatur in dem Produktionsraum auf einem angenehmen Level. Somit braucht man keine Klimaanlage.

1.000Tonnen weniger C02 dank Photovoltaikanlage

Auf dem Dach des 12.000 Quadratmeter großen Fabrikgebäudes sind zudem Photovoltaikmodule installiert. Dadurch verringern sich die CO2-Emissionen um etwa 1.000 Tonnen pro Jahr. Auch für die Abwässer gelten hohe Standards. Das interne Abwasser wird biologisch behandelt und hat danach die Qualität von Duschwasser. Es wird zur Bewässerung und Spülung wiederverwendet. Ein weiteres Nachhaltigkeitsmerkmal des Werkes sind die begrünten Ruhezonen im Inneren und außerhalb des Werkes.

„Das Zertifikat der DGNB zeichnet die erfolgreiche Balance zwischen der hohen ökonomischen, ökologischen, soziokulturellen und funktionalen Qualität eines Gebäudes aus. Es freut mich, dass unser Werk diese Parameter erfüll", meint Thomas Fuhr, Executive Director Operations bei Groheund auf Vorstandsebene verantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit.

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