Viel los am Dachkongress!

Kongress
10.03.2015

Der Österreichische Dachkongress ist in den sieben Jahren seines Bestehens zu einem Fixtermin im Kalender der heimischen Dachdecker, Spengler und Bauwerksabdichter geworden. Das zeigt einmal mehr der Besucherrekord der diesjährigen Veranstaltung: über 800 Dachfachleute tummelten sich am 5. und 6. März im Linzer Designcenter. Auf der Bühne, in der Ausstellungshalle und rundherum wurde viel geboten.

Ein praxisorientiertes Vortragsprogramm rund um Steildach, Flachdach und Fassade, eine große Fachausstellung und ein gemütliches Rahmenprogramm mit viel Raum zum Netzwerken schafften wieder einen guten Mix. Erstmals war der Dachkongress auch Zukunftsschmiede: Handwerker und Experten aus der Zulieferindustrie gestalteten im Rahmen eines Innovationsworkshops das „Dach der Zukunft“ – mit vielfältigen und interessanten Ansätzen. Außerdem neu am Dachkongress 2015 war die „Speakers Lounge“, die den Teilnehmern die Möglichkeit gab, ausgewählten Referenten individuelle Fragen zu stellen und die erörterten Themen zu vertiefen. 
Die Lounge vor dem Kongresssaal wurde übrigens durch eine Fotoausstellung geschmückt. Die Fotografin Renée Del Missier hat den Bau des Rautendachs am neuen Wiener Hautbahnhof fünf Jahre lang begleitet und das Ergebnis ihrer Arbeiten am Dachkongress präsentiert.

Besonders viel los war auf der diesjährigen Kongressbühne: Schwerpunktmäßig widmeten sich die 12 internationalen Referenten den Nahstellen zu Wärmedämmverbundsystemen, bauphysikalischen Praxisfragen zum Steildach, den Bestimmungen der neuen ÖNorm B 3662 sowie Konsequenzen von aktuellen Gerichtsurteilen für den Berufsalltag des Dachhandwerkers. Für Faszination sorgte die 1. Österreichische Suchhundestaffel, die live auf der Bühne ihre besonders ausgebildeten Nasen unter Beweis stellte. Welchen Schaden die Naturgewalt Hagel anrichten kann, wurde dem Publikum mit einer Hagelbeschussmaschine eindrucksvoll präsentiert.

Ein Highlight der besonderen Art bot der Dachkongress 2015 mit Patricia Staniek als Abschlussreferentin des ersten Kongresstages. Die international tätige Unternehmensberaterin und Profilerin – in den Medien als „die NSA fürs Gesicht“ bezeichnet – zeigte den begeisterten Teilnehmern, wie sich menschliche Emotionen in der Mimik ablesen lassen. Eine Fähigkeit, die auch im Berufsalltag gut zu gebrauchen ist.
Auch das IFB-Symposium war heuer wieder mit an Bord und informierte am Freitagnachmittag über Aktuelles aus der Flachdachbranche.

Eine kulinarische Abendveranstaltung mit Livemusik rundete das vielfältige Programm des zweitägigen Kongresses ab und bot ausreichend Gelegenheiten zu Gesprächen mit Referenten, Ausstellern und Kollegen.

Den detaillierten Nachbericht zum Dachkongress 2015 lesen Sie in der kommenden Ausgabe Ihrer Fachzeitschrift DACH WAND – ab 28. April 2015 in Ihrer Post.

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