Strabag

Gewinn trotz Corona-Krise ausgebaut

Der Strabag-Konzern verbuchte im Geschäftsjahr 2020 insgesamt einen etwas geringeren Leistungsrückgang als noch im Halbjahr erwartet, trotz Pandemie konnte das Auftragsniveau gehalten werde.

03.05.2021
Bilanz

Mit 15,4 Milliarden Euro lag die Leistung um sieben Prozent unter dem Rekordniveau von 2019. Das Konzernergebnis 2020 lag bei 395,22 Millionen Euro – eine Zunahme um sechs Prozent. Besonders stark war Österreich vom Leistungsrückgang betroffen, hier waren - bedingt durch diverse Lockdowns - die rund 1000 Baustellen zehn Tage lang komplett geschlossen. Trotz einer Welle von Entlassungen weltweit fielen aber dank Kurzarbeit in Österreich keine Stellen weg. Die 11.500 Arbeitsstellen in Österreich sind laut CEO Thomas Birtel sicher: „Ein Ende der Pandemie ist zwar noch nicht zuverlässig prognostizierbar, aber wir können aus heutiger Sicht sagen, dass sich unsere Strategie und unser Geschäftsmodell bewährt haben,“ so Birtel während der diesjährigen Bilanzpresskonferenz. „Für 2021 erwarten wir daher eine leichte Leistungssteigerung, insbesondere in Hinblick auf die aktuell beobachtbaren Preissteigerungen bei Baumaterialien.“

Die Bilanzsumme des Konzerns blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 12,1 Milliarden. Euro beinahe unverändert. Das Eigenkapital konnte mit 4.108,22 Millionen Euro erstmals die Marke von vier Milliarden Euro übersteigen, was sich in einem Anstieg der Eigenkapitalquote von 31,5 Prozent auf 33,9 Prozent niederschlug. Der Konzern geht davon aus, im Geschäftsjahr 2021 eine Leistung geringfügig über Vorjahresniveau zu erzielen. Diese Annahme ist vor allem durch den hohen Auftragsbestand gut unterlegt. Nach der außergewöhnlichen Ergebnissituation im abgelaufenen Geschäftsjahr sollte 2021 wieder eine Normalisierung eintreten.

Bau

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