Geschäftsbericht 2020

Hella: Umsatzplus von vier Prozent

Die Hella-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem Gesamtumsatz von 186 Mio. Euro abgeschlossen. Für 2021 erwartet der Spezialist für Sonnen- und Wetterschutztechnik weitere Umsatzsteigerungen.

15.04.2021
Sonnenschutz
Redaktion Handwerk + Bau

Das Geschäftsjahr 2020 bescherte der Hella Gruppe trotz Corona ein kräftiges Wachstum. Der Umsatz ist von 179 Mio. Euro (2019) auf 186 Mio. Euro gestiegen. Zuwächse gab es in allen Märkten, sogar in Italien, wo nach den Einbrüchen im Frühjahr 2020 das Geschäft in der zweiten Jahreshälfte stark angezogen hat. Für 2021 erwartet Hella einen weiteren Umsatzsprung auf 200 Mio. Euro.

Hohe Investitionsbereitschaft der Kunden

Die Basis der Umsatzsteigerung sieht Andreas Kraler, geschäftsführender Gesellschafter der Hella-Gruppe, in der hohen Bereitschaft, in die eigenen vier Wände zu investieren. Außerdem habe Hella durch große Anstrengungen in der Integration der Unternehmensgruppe die Leistungsfähigkeit steigern können. So konnten einheitliche Prozesse für alle Geschäftsvorgänge umgesetzt werden, weshalb das Unternehmen an Flexibilität und Schlagkraft gewonnen habe.

Trotz Corona ist die Produktion in allen drei deutschen Werken nie stillgestanden. Durch den Ausbau von Verkaufsaußen- und Innendienst ist es gelungen das deutsche Händlernetz auch in dieser Zeit intensiv zu betreuen. In Österreich, wo die Kurzarbeit statt der ursprünglich geplanten drei Monate nur zwei Wochen gedauert hat, hat man die Konjunkturchancen durch gezielte Endkunden-Beratungen über die eigenen Niederlassungen genutzt. Die gute Marktstellung in Südtirol und die staatlichen Förderungen nach dem ersten Lockdown haben die Ergebnisse der zweiten Jahreshälfte in Italien positiv beeinflusst.

Umsatzziel 2021: Über 200 Mio. Euro

 „Outdoor-Living hat 2020 eine regelrechte Explosion in der Nachfrage erlebt. Um den Lebensraum ins Freie zu erweitern, ist Sonnen- und Wetterschutz unverzichtbar. Markisen und Terrassenüberdachungen waren extrem gefragt“, resümierte Kraler. Sonnenschutz an Gebäuden wird in Mitteleuropa mehr und mehr zum Standard zeitgemäßen Bauens. Das gelte sowohl für die Nachrüstung bei Sanierungen als auch für den Neubau von Ein- oder Mehrfamilienhäusern, öffentlichen Gebäuden und Büros.

Auch für 2021 geht Hella davon aus, dass diese Trends die Wachstumstreiber sein werden. Und rechnet mit dem nächsten Rekordjahr: Erstmals soll der Umsatzsprung über 200 Millionen Euro gelingen; was einem Plus von mehr als sieben Prozent entsprechen würde. Kraler sieht das Unternehmen seiner Familie erst am Anfang einer weiteren steilen Aufwärtsentwicklung. „Nun kommen wir so richtig in die Gänge, was Produktportfolio und Kundennähe betrifft. Der gesellschaftliche Trend hin zu unserem Produktportfolio tut sein Übriges“ prognostizierte Kraler. (ar)

Andreas Kraler, geschäftsführender Gesellschafter der Hella-Gruppe
© Hella Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH
Architektur

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