Sanitär

Zwei Rekorde auf der Frauenthal Expo 2026

01.02.2026

Die Fachmesse des Sanitärgroßhändlers stellte heuer zwei Bestleistungen auf: Mit 187 Unternehmen verzeichnete man so viele Aussteller wie nie zuvor – und mit 11.000 Besucherinnen und Besuchern lockte man so viele Interessierte an wie nie zuvor.

„Wir haben heuer alle Rekorde gesprengt – sowohl bei den Ausstellern als auch bei den Besucherinnen und Besuchern.“ Erika Hochrieser, Vorstandsvorsitzende der Frauenthal Handel Gruppe, zeigte sich beim Pressegespräch zur Frauenthal Expo 2026 selbst etwas überrascht. Flankiert von bunt kostümierten Tänzerinnen und Tänzern, präsentierte sie gemeinsam mit ihren Vorstandskollegen Florian Bouchal und Robert Just die Fakten zur Fachmesse. „Wir wollten keine Rekorde brechen. Das war nie geplant“, ergänzte Just offen.

Frauenthal Expo zum fünften Mal

Die Attraktivität der Fachmesse, die der heimische Sanitärgroßhändler zum fünften Mal ausrichtete, ist offenbar enorm. Vom 21. bis 23. Jänner 2026 verwandelte sich die Halle A der Messe Wien (Viecon) wieder in einen pulsierenden Treffpunkt für Installateure, Elektriker, Kommunen, Tiefbauspezialisten, Planer, Architekten und Bauträger aus ganz Österreich. Mit 187 Ausstellern war die Frauenthal Expo so gut gebucht wie nie zuvor. Darunter befanden sich zur „großen Freude“ des Veranstalters auch 30 Unternehmen aus dem Elektrobereich. Mit 11.000 Besucherinnen und Besuchern kamen zudem so viel Interessenten wie nie zuvor.  Sie sorgten an den Messetagen für hohe Frequenz, intensive Fachgespräche und eine spürbar positive Stimmung.

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„Diese Zahlen sprechen eine klare Sprache“, resümierte das Vorstandsteam von Frauenthal. „187 Aussteller und 11.000 Besucher zeigen, wie groß der Bedarf nach einer Messe ist, die gewerkeübergreifend Praxis, Innovation und persönlichen Austausch unter einem Dach vereint“, so der Vorstand weiter. „Dass wir trotz unseres klaren Fokus auf Qualität statt Quantität neue Bestmarken bei Ausstellern und Besuchern erreicht haben, zeigt, dass unser Anspruch aufgeht: Wenn Inhalte, Relevanz, Organisation und Atmosphäre stimmen, kommen die richtigen Partner ganz von selbst.“

18.000 Quadratmeter

Frauenthal setzt bei seiner Expo auf einer Fläche von 18.000 Quadratmetern auf ein gewerkeübergreifendes Konzept – und dies mit erkennbarem Erfolg: Aussteller und Besucher nutzten die Expo als bewährte Plattform zum Netzwerken, Informieren und Entscheiden. Viele Aussteller berichten von hoher Gesprächsqualität und konkreten Projektanbahnungen. „Man spürt hier, dass die Branche zusammenhält und nach vorne blickt“, so der Sanitärgroßhändler in einem Statement weiter. „Die Frauenthal Expo ist kein Schaulaufen, sondern ein Arbeitsraum für Profis und genau das schätzen unsere Besucher.“

Eine Neuheit der Expo 2026 war das umgestellte Messebausystem, das allen Ausstellern erstmals durchgehende Grafikflächen bot und ihre Markenbotschaften noch stärker zur Geltung brachte. „Das Ergebnis waren besonders hochwertige und optisch starke Messestände, die entscheidend zum Flair der Frauenthal Expo beitrugen“, meint der Veranstalter. Frauenthal selbst präsentierte sich bewusst kompakter, während das Skydeck – ein zweigeschossiger Messestand mit Terrasse – einen beeindruckenden Überblick über das gesamte Messegeschehen ermöglichte.

Rund-sorglos-Paket

Auch das gewohnte Rundum-sorglos-Paket mit kostenlosem Eintritt sowie organisierten Transfer- und Übernachtungsangebot trug zum starken Besucheraufkommen aus ganz Österreich bei.

Ein Fixpunkt der Expo war heuer wieder der traditionelle Mission2Skills-Wettbewerbb. Dabei stellten Lehrlinge ihr handwerkliches Können unter Beweis: Zunächst traten sie in Zweier-Teams gegeneinander an, anschließend folgten spannende Einzelwertungen. Präzision, Tempo und fachliches Know-how standen im Mittelpunkt. Für zusätzliche Motivation sorgten attraktive Preise, die von Alva und LG zur Verfügung gestellt wurden. Auch die traditionelle Expo Party am Donnerstag sorgte für beste Stimmung. Live-Musik lud zum Tanzen ein, während die Besucher eine erfolgreiche Messe und den Zusammenhalt der Branche feierten.

Das Fazit des Veranstalters nach drei intensiven Messetagen: „Die Frauenthal Expo 2026 war ein voller Erfolg und ein starkes Signal für die Zukunft der Branche.“ Oder noch kürzer: „Keiner kann Expo besser – und diese Messe hat es einmal mehr bewiesen.“

Stimmen von der Frauenthal Expo 2026:

Christian Buchbauer, Marketingleiter Vaillant Österreich
„2025 war durch unsere beiden Standbeine Gas und Wärmepumpe zufriedenstellend. Im Jahr 2026 sind wir gut gestartet. Das Budget der neuen Förderungen ist bereits gut abgeholt. Dank unserer Neuprodukte erwarten wir uns wieder ein gutes Jahr.“

Guido Salentinig, Geschäftsführer Geberit Österreich
„Die Neuprodukte aus 2024 haben uns 2025 einen schönen Auftrieb verschafft. Auch der Trend in Richtung industrielle Vorfertigung ist zugutegekommen. Die Talsohle im Wohnbau ist nun durchschritten. Wir rechnen für 2026 mit einem leichten Wachstum.“

Christian Rüsche, Geschäftsführer Viega Österreich
2025 ist nicht so schlecht gelaufen für uns. Aber es gibt noch kein Licht am Ende des Tunnels. Wir bewegen uns eher seitwärts. Druck kommt aus Fernost. Der Wohnbau schwächelt nach wie vor. 2026 wird ein schwieriges Jahr für alle.“

Jürgen Prazak, Geschäftsführer Technische Alternative
„2025 lief für uns besser als erwartet. Wir sind sehr zufrieden und erwarten auch für 2026 ungefähr dasselbe Niveau.“

Christoph Gröbner, Verkaufsleiter Hansgrohe Österreich
„Das Jahr 2025 ist viel besser gelaufen als ursprünglich prognostiziert, deshalb waren wir sehr zufrieden. Eine Einschätzung für 2026 ist aufgrund der geopolitischen Ereignisse und der Inflation schwierig. Wir hoffen auf ein ähnlich gutes Ergebnis wie 2025.“

Helmut Weinwurm, Vorstandsvorsitzender Robert Bosch AG
„2025 war im Bereich der Wärmepumpe zwar herausfordernd, dafür aber im Gasgeschäft zufriedenstellend. Wir blicken optimistisch in die Zukunft. Das liegt nicht zuletzt an der Einführung unserer Produktneuheiten. Der Neubau wird sich langsam erholen.“

Herbert Schwingenschuh, Geschäftsführer Conform Möbel
„Nachdem die Installateure lange Zeit mit der Heizung beschäftigt waren, haben sie nun wieder Kapazität für die Badsanierung und für tolle Wohlfühlbäder. Wir haben zielgenau die passenden Trends, zum Beispiel mit unserer neuen Serie Classic One.“

Stefan Remmert, Geschäftsführer BWT Österreich und Deutschland
„Wir erwarten vom Markt nicht viel. Wir gehen davon aus, dass Sanitär und Installation leicht wachsen und Heizung sich schwer tun wird. Eine gute Marke muss eine eigene Konjunktur bilden. Wir setzen dabei auf unser Produkthighlight One Pipe Pearlwater.“

Santino Macagnino, Vertriebsleiter DACH Drag’Eau
„Wir sind neu am Markt in Österreich und das erste Mal auf der Frauenthal Expo. Aber Interesse an unseren Produkten ist sehr groß.“

Walter Berger, Geschäftsführer Schell Armaturen Österreich
„2026 wird nicht viel anders als 2025. Die Baukonjunktur zieht jetzt wieder an, bis das Baunebengewerbe davon partizipiert, wird es jedoch dauern. Aber wir sind gut aufgestellt. Wir haben unser Patenrezept: Nicht in Aktionismus verfallen und Ruhe bewahren.“

Christian Babinetz, Verkaufsleiter Laufen Österreich
„Ich bin vorsichtig optimistisch für 2026. Die Konjunktur zeigt leicht nach oben. Die Heizungsförderungen kommen offenbar nicht so gut an. Ich hoffe, dass die Endkunden sich daher stärker auf das Bad konzentrieren.“

Andreas Kamptner, Verkaufsleiter Österreich SFA Sanibroy
„Wir gehen sehr zuversichtlich in das Jahr hinein. Wir erwarten positive Impulse durch die neuen Produktgruppen, die wir im Sortiment haben. Wir setzen dabei stark auf das Thema Regenwasser. Das wollen wir forcieren.“

Peter Schmid, Geschäftsführer Grohe Österreich
„Wir haben 2025 mit Grohe Blue Wassersystemen und den Grohe Colors unsere eigene Dynamik geschaffen und damit die fehlenden Wohnbauprojekte ausgeglichen. Heuer sieht die Pipeline deutlich besser aus. Wir blicken daher sehr positiv auf das Jahr.“

Josef Spath, Geschäftsführer energy4rent Österreich
„Das erste Quartal wird bei uns gut ausfallen. Das zeichnet sich jetzt schon ab. Auch für das zweite und dritte Quartal gibt es bereits vielversprechende Signale. Ich gehe daher davon aus, dass wir heuer deutlich über dem Vorjahr liegen werden.“