Huawei: KI & Batteriespeicher treiben Energiewende voran
Künstliche Intelligenz, netzbildende Batteriespeicher und skalierbare PV-Lösungen sollen das österreichische Energiesystem bis 2026 grundlegend verändern. Das geht aus den aktuellen Trendprognosen von Huawei hervor.
Der technologische Fortschritt in der Photovoltaik-Branche, insbesondere bei Batteriespeichersystemen (BESS) und KI-gestützten Steuerungen, werde sich weiter beschleunigen. Zu diesem Ergebnis kommt Huawei in seiner aktuellen Trendprognose für 2026. Für das Gelingen der Energiewende sei es wesentlich, erneuerbare Energien in Österreich als verlässliche Hauptenergiequelle zu etablieren und nicht nur als Ergänzung zu betrachten.
„Die Anwendungsmöglichkeiten liegen in allen Bereichen. Von privaten Haushalten über Gewerbe und Industrie bis hin zur Energieversorgung auf Netzebene sind erneuerbare Energien wertvoll“, sagt Michael Nowak, Unternehmenssprecher bei Huawei Austria in Wien.
Skalierbare Speicherlösungen gewinnen an Bedeutung
Im Zentrum der Prognose stehen netzbildende Speicherlösungen. Diese Technologien können laut Unternehmen Spannung und Frequenz aktiv stabilisieren und damit zur Versorgungssicherheit in Energiesystemen mit hohem Anteil an Photovoltaik und Windkraft beitragen. In Verbindung mit intelligenter Steuerung und KI-gestützter Optimierung entstünden Systeme, die planbarer, effizienter und wirtschaftlicher betrieben werden könnten.
Auch am österreichischen Markt zeichne sich eine Verschiebung ab, berichtet Misel Mali, Channel Sales Director bei Huawei Austria in Wien. „Klar erkennbar ist, dass bei Wohngebäuden der Fokus zunehmend auf der Nachrüstung und Erweiterung bestehender PV-Anlagen mit Batteriespeichern liegt.“
Als stärkster Wachstumstreiber für 2026 gilt aus Sicht des Unternehmens das Gewerbe- und Industriesegment. „Skalierbare Speicherlösungen werden massiv an Bedeutung gewinnen – insbesondere zur Lastspitzenkappung, zur Erhöhung der Eigenverbrauchsquote, der Absicherung gegen volatile Strompreise sowie der Bereitstellung von Flexibilität für Netz- und Marktservices. Der österreichische Markt bewegt sich damit klar in Richtung größerer, modularer und wirtschaftlich optimierter Speicherlösungen, die nicht nur Energie speichern, sondern aktiv Wertschöpfung ermöglichen“, so Mali.
Sektorkopplung und Systemintegration im Fokus
Ein weiterer Trend ist laut Huawei die stärkere Verzahnung von Energieerzeugung, Speicherung und Verbrauch. KI-getriebene PV- und Speicherlösungen könnten Erzeugung und Last präziser prognostizieren, den Eigenverbrauch optimieren und langfristig Energiekosten senken. Zugleich rückten Sicherheitsaspekte, Systemzuverlässigkeit und die Optimierung über den gesamten Lebenszyklus von Energiespeichern stärker in den Vordergrund.
„Für den österreichischen Markt bedeutet diese Entwicklung einen klaren Technologiesprung: Erneuerbare Energien werden steuerbar, resilient und wirtschaftlich skalierbar. Damit schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige Energiezukunft, die Versorgungssicherheit und Klimaziele miteinander verbindet“, erklärt Nowak.
Huawei Austria positioniert sich als Technologiepartner für Installationsbetriebe, Projektentwickler, Energieversorger und Industriekunden in Österreich. Ziel sei es, Lösungen zu entwickeln, die regulatorische Rahmenbedingungen, lokale Netzanforderungen und wirtschaftliche Zielsetzungen berücksichtigen.




