Sanierung 2026: Aus für Dämmung, Heizungstausch priorisiert
Anlässlich der Energiesparmesse Wels haben Branchenvertreter über die Änderungen der Förderbedingungen der Sanierungsoffensive informiert und die aktuelle Lage in der Bau- und SHK-Branche erörtert. Im Fokus standen Versorgungssicherheit in Gebäuden, Marktzahlen sowie Chancen und Herausforderungen für energieeffizientes Bauen.
Die Sanierungsoffensive 2026 bringt deutliche Änderungen für die Förderlandschaft in Österreich. Ab 2. Februar 2026 entfällt die Förderung für Wärmedämmungen, während der Austausch alter Heizkessel durch klima-freundliche Systeme weiterhin unterstützt wird. Branchenvertreter*innen sehen in dieser Neuausrichtung weitreichende Auswirkungen für die Bau- und SHK-Branche und für alle Beteiligten, die sich mit energieeffizientem und zukunftsfähigem Bauen beschäftigen.
Versorgungssicherheit in Gebäuden
Zentrale Themen waren zudem die Versorgungssicherheit in Gebäuden. Als Beispiele nannte die Messe Wels den jüngsten Stromausfall in Berlin sowie den Ausfall der Fernwärme in Wien. Für die Bau- und SHK-Branche bedeute dies, dass Gebäude nicht nur energieeffizient, sondern auch resilient geplant werden müssen. Neben diesen Aspekten wurden aktuelle Markt- und Absatzzahlen der Heizungsbranche präsentiert.
Pressgespräch auf der Energiesparmesse
Das Pressegespräch im Rahmen der Energiesparmesse 2026 bot die Möglichkeit, sich direkt bei führenden Branchenverbänden über die aktuellen Herausforderungen und Chancen in der Sanierungsoffensive zu informieren. Expert*innen standen für Gespräche über Förderungen, Markttrends und energieeffizientes Bauen zur Verfügung.




