Schmid Baugruppe: Neues Team in der Führungsriege

Nach dem erfolgreichen Aufbau zweier Standorte innerhalb der letzten fünf Jahre stellt Norbert Hartl die Weichen für weiteres Wachstum der Schmid Baugruppe. Wie, das lesen sie hier. 

26.07.2018
Baumeister
Redaktion Bauzeitung
© Karin Lohberger

Das neue Führungsteam der Schmid Baugruppe: (v.l) Norbert Hartl (Holding), Oskar Huber (Dachbau), Robert Aicher und Andreas Murauer (beide Holzbau), Andreas Stallinger und Andreas Preuner (beide Hochbau), sowie Martin Plank (Industrial Floor), Markus Baier (Hochbau) und Jürgen Kickinger (Holding).

Nach zahlreichen Großaufträgen unter anderem von Spar, Borrealis und Volvo setzt Norbert Hartl für die Schmid Baugruppe nun den nächsten Meilenstein für weiteres Wachstum: die erstmalige Bestellung von acht Geschäftsführern. Dadurch sollen Entscheidungen künftig noch schneller getroffen werden - deshalb wurden die neu geschaffenen Positionen auch intern besetzt: Alle Neo-Geschäftsführer, unter ihnen Jürgen Kickinger, Andreas Stallinger, Markus Baier, Andreas Breuner, Oskar Huber, Robert Aicher, Andreas Murauer und Martin Plank, sind und bleiben in die Projekte eingebunden, um als Ansprechpersonen und Entscheidungsträger für Kunden und Partner vor Ort verfügbar zu sein. Zudem wird Know-how verschiedenster Fachbereiche in oberster Managementebene gebündelt. Aufgeteilt wurden hingegen die Entscheidungsfelder - je nach Kernkompetenz. "Die Auswahl geeigneter Persönlichkeiten ist zu 100 Prozent gelungen", freut sich Norbert Hartl und betont vor allem die Führungsqualitäten der neuen Formation. "Unsere neuen Geschäftsführer sind langjährige Vertrauenspersonen und haben mit und für den Betrieb sehr Vieles erreicht." 

Hartl selbst bleibt dem Management-Team mit Jürgen Kickinger als Gesellschaftender Geschäftsführer erhalten. Künftig habe man Einiges vor:„Vom klassischen Baumeisterbetrieb zum Generalunternehmen - dieser Schritt ist umgesetzt. Als Nächstes richten wir unsere Strategie Richtung Totalunternehmen aus. Das heißt, wir werden zusätzlich zur gesamten Ausführung auch die Generalplanung und das Engineering voll ins Unternehmen integrieren. Im Besonderen mit den zukünftigen Herausforderungen der Digitalisierung durch BIM, als auch der Weiterentwicklung von Prozess und Logistik gesteuerten Bauabläufen. Im Holzbau forschen wir weiter an der Perfektionierung vorgefertigter Wand-, Decken- und Dachsysteme, deren Serienreife wir kontinuierlich verbessern“, so Hartl.

Baumeister mit Engineering-Team

Für die Umsetzung der Strategie sieht man den Know-how-Mix innerhalb der neuen Führungsriege als einzigartige Chance, da dadurch Innovationen aus der Praxis verschiedenster Fachbereiche noch rascher in die Projektplanung mit einfließen können. Auch Timing werde dadurch exakter und Kosten planbarer. Zudem liefern junge, engagierte Techniker frische Inputs als weitere Schnittstelle zwischen Bautrends und Bauleiter. Insgesamt forciert das Unternehmen die unmittelbare Einbindung neuester Trends: „Die Branche pulsiert und wir sind einer ihrer Treiber. Unser internes Engineering-Team sucht aktiv nach Möglichkeiten, sämtliche Unternehmensbereiche – ob Methode oder Material – nachhaltig zu verbessern“, gibt Hartl die Richtung klar vor. Seit einiger Zeit trifft man sich deshalb zu Besprechungen per Videokonferenz im digitalen Raum. Alle Daten oder Pläne sind jederzeit und überall per Mausklick verfügbar. Und auf der Baustelle werden zunehmend Tablet oder Smartphone zu Werkzeugen.

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