Baumaterialien sicher transportieren

Die aktualisierte ÖNorm V 5750 „Ladungssicherung beim Transport – Methoden“ liegt bis Ende Juli 2020 als Entwurf zur Stellungnahme auf.

23.07.2020
ÖNorm
Redaktion Bauzeitung

Ob auf Paletten, in Containern oder in anderen Einheiten verpackt – damit sich das Ladegut auf dem Transportweg beispielsweise bei einer Vollbremsung nicht selbstständig macht, muss es korrekt verstaut und befestigt werden. In der ÖNorm V 5750 wird auf die unterschiedlichen Methoden zur Sicherung von Ladungen auf Transportfahrzeugen im ­Straßen-, Schienen- und Schiffsverkehr eingegangen – für die Ladungssicherung beim Transport von Luftfracht gibt es eigene ISO-Normen. Die wichtigsten Grundregeln betreffen die Beschaffenheit von Ladefläche, Bordwänden und Stirnwand des Transportmittels, aber auch bauliche Hilfsmittel zur Ladungssicherung. Die optimale Lastverteilung auf Straßenfahrzeugen wird in ÖNorm V 5750 mit einem Bild illustriert. Es wird unterschieden zwischen Gütern und Ladeeinheiten, die lose verladen, und solchen, die gestapelt werden.

Bei der starren Verladung werden die während der Fahrt auf die Ladung einwirkenden Massenkräfte so abgefangen, dass die Ladungsstücke ihre Lage zu­einander sowie zu den Wänden des Fahrzeuges nicht oder nur geringfügig verändern können. Die Ladung kann kompakt verstaut oder mittels Blockieren, ­Niederzurren oder Reibung zwischen Ladung und Ladefläche gesichert werden.

Natürlich soll die Ladung komplett am Bestimmungsort ankommen und unterwegs weder beschädigt noch verunreinigt werden. Ebenso soll die Umwelt nicht beeinträchtigt werden. „Am wichtigsten ist jedenfalls der Schutz von Menschenleben – weder der Fahrer des Transportfahrzeugs noch andere Verkehrsteilnehmer dürfen gefährdet, behindert oder belästigt werden“, betont Erwin Haubert, zuständiger Komitee-Manager bei Austrian Standards.

Die neuesten Entwicklungen der ÖNormen werden in Kooperation mit Austrian Standards präsentiert.

Info zum Entwurf

Der Entwurf der ÖNorm V 5750 „Ladungssicherung beim Transport – Methoden“ kann bis 31. Juli 2020 im Normen-­Entwurf-Portal von Austrian Standards von der Öffentlichkeit eingesehen und kommentiert werden.

Bau

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