Architektur in Vorarlberg
Nach der Präsentation der deutschsprachigen Ausgabe am 7. Dezember 2025 liegt „Architektur in Vorarlberg. Porträt einer regionalen Baukultur“ nun auch in englischer Sprache vor. Mit „Architecture in Vorarlberg. Portrait of a Regional Building Culture“ wird die Baukultur des Landes einem internationalen Fachpublikum zugänglich gemacht.
Das Vorarlberger Architektur Institut (vai) in Dornbirn hat die deutschsprachige Ausgabe von „Architektur in Vorarlberg. Porträt einer regionalen Baukultur“ am 7. Dezember 2025 präsentiert. Nun ist auch die englische Fassung unter dem Titel „Architecture in Vorarlberg. Portrait of a Regional Building Culture“ im Verlag Edition Detail erschienen.
Die Publikation widmet sich der architektonischen Entwicklung des westlichsten Bundeslandes in den vergangenen 25 Jahren. Vorarlberg gilt seit Jahrzehnten als Region mit eigenständiger Baukultur. Charakteristisch sind unter anderem der bewusste Umgang mit dem Baustoff Holz, eine ausgeprägte Handwerkstradition sowie ein interdisziplinärer Planungsansatz, der alle am Bauprozess Beteiligten einbindet.

Nachbaur Architekten | © Photo: Adolf Bereuter
25 Jahre Architekturentwicklung

Herausgegeben wurde das Buch von Verena Jakoubek-Konrad, Direktorin des Vorarlberger Architektur Instituts in Dornbirn, und Sandra Hofmeister, Architekturpublizistin und Chefredakteurin von Detail. Sie versammeln 50 ausgewählte Projekte aus der Zeit ab 2000 – von Dornbirn bis ins Montafon, vom Bregenzerwald bis ins Rheintal.

Die Bandbreite der dokumentierten Bauten reicht vom Biomasseheizwerk über Bergkapellen bis hin zu gefördertem Wohnbau und Schulen in Holzbauweise. Laut den Herausgeberinnen eint die Projekte ein ökologischer Anspruch, kulturelle Verankerung sowie der Beitrag zu technologischer und prozessualer Innovation. Jedes Projekt wird mit einer Faktenbox, einer Kurzbeschreibung sowie Fotografien und Plänen vorgestellt.
Das Werk ist in vier Kapitel gegliedert, die jeweils eine Teilregion Vorarlbergs in den Fokus rücken: Rheintal, Berge und Täler, Bregenzerwald sowie Bodensee. Ergänzende Essays beleuchten Hintergründe der regionalen Baukultur und thematisieren unter anderem ökologisches Bauen, Handwerk, Gemeinschaftsbauten und Urbanisierung in der Vierländerregion. Interviews mit Architektinnen und Architekten sowie weiteren Protagonistinnen und Protagonisten geben Einblick in Arbeitsweisen und Diskurse.
Internationale Sichtbarkeit der Baukultur
Mit der nun erschienenen englischen Ausgabe soll die Vorarlberger Baukultur auch einem internationalen Fachpublikum zugänglich gemacht werden. Wie das vai mitteilt, versteht sich die Publikation als umfassende Bestandsaufnahme der jüngsten Entwicklungen. Sie ordnet das Baugeschehen historisch ein, hinterfragt Positionen und zeigt Lösungsansätze auf.
Die deutschsprachige Ausgabe umfasst 336 Seiten, die englische Ausgabe 332 Seiten. Beide erscheinen als Hardcover im Format 22 mal 27 Zentimeter im Verlag Edition Detail und sind im Buchhandel, im vai sowie direkt beim Verlag erhältlich. Der Preis beträgt 64,90 Euro.
Titel (deutsch): Architektur in Vorarlberg. Porträt einer regionalen Baukultur
Titel (englisch): Architecture in Vorarlberg. Portrait of a Regional Building Culture
Herausgeberinnen: Verena Jakoubek-Konrad, Sandra Hofmeister
Verlag: Edition Detail
Umfang: 336 Seiten (deutsch), 332 Seiten (englisch)
Preis: 64,90 Euro
ISBN: 978-3-95553-642-8
Erhältlich im Buchhandel, im vai und unter www.detail.de




