Hausbau der neuen Art

Trockenbau
19.09.2016

Von: Redaktion Color

Private Bauherren entdecken den Stahlleichtbau für sich.

Private Bauherren entdecken den Stahlleichtbau für sich.

Die Stahlleichtbauweise verbindet die statischen Vorteile des Stahlbaus mit der Flexibilität des Trockenbaus.

Bei größeren Gebäuden lassen sich mit Hilfe von Weitspannträgern auch große Spannweiten überwinden.

Beim Hausbau sind Schnelligkeit, Wirtschaftlichkeit und Individualität immer mehr gefragt. Bauherren entdecken für ihre private Hausplanung zunehmend die Vorteile der flexiblen und schnellen Stahlleichtbauweise, die man bislang vor allem aus dem Gewerbebau kannte. Die Stahlprofile sind leicht, elastisch, nicht entflammbar und recyclingfähig.

„Das ist der entscheidende Vorteil unserer Stahlleichtbauweise. Schnell, frei planbar und vor allem trocken“ erklärt Stefan Elmer von Protektor. Seit über 30 Jahren sind die Spezialisten von einem der führenden europäischen Hersteller von Bauprofilen im Stahlleichtbau zuhause. Eben diese Profile sind – als kaltverformte C- und U-Profile – das Herzstück des Stahlleichtbausystems. Sie erlauben die variable Anordnung der Träger, je nach örtlichen Gegebenheiten und individueller Planung des Bauvorhabens. Die Ständerkonstruktion wird in der Regel beidseitig mit OSB-Platten – und dazwischen liegender Dämmung – beplankt, dann mit Vollwärmeschutz und Außenputz oder einer vorgehängten Fassade versehen. Für die Innenwände gilt dasselbe Prinzip, neben Holzspan- oder Gipsfaserplatten sind auch ökologische Lösungen möglich. So entsteht ein Haus ganz nach den Vorstellungen des Bauherren, mit bis zu vier Vollgeschossen und wenn gewünscht mit architektonischen Besonderheiten wie Rundungen und Dachform nach Wahl. Bei größeren Gebäuden lassen sich mit Hilfe von Weitspannträgern auch große Spannweiten überwinden, selbst hohe Deckenbelastungen stellen kein Hindernis dar.

Die Stahlleichtbauweise verbindet die statischen Vorteile des Stahlbaus mit der Flexibilität des Trockenbaus. „Bei Aufstockungen ist das geringe Gewicht und die möglichst geringe Belastung des Tragwerkes ein großer Vorteil. Und bei Neben- und Anbauten entfallen – wie beim Neubau – die aufwändigen Mauerwerksarbeiten. Natürlich sind Anbauten und Aufstockungen auch bei konventionell gebauten Häusern möglich“, erklärt Elmer. Zudem sind Raumabtrennungen innerhalb des Gebäudes schnell und einfach realisierbar.

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