Rund 14 Millionen Heizungen werden in Deutschland aktuell mit Holz befeuert. Der überwiegende Anteil davon sind Kamin- oder Kachelöfen, die als ergänzende Zusatzheizungen dienen. Dennoch sind es immerhin mehr als eine Million Heizsysteme, die Hackschnitzel, Pellets oder Scheitholz als primäre Energiequelle für den Haushalt nutzen.

Dieser Run auf Holzheizungen wurde vor allem wohl durch großzügige Förderungen erreicht. Schließlich erhalten Wohnraumeigentümer vom deutschen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) dafür einen Zuschuss von bis zu 45 Prozent. 

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Betriebskosten-Ersparnis, Energieunabhängigkeit und Klimaschutz: Darum ist eine Wärmepumpe ein gutes Investment
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Dies soll sich nun ändern. Nachdem bereits das KfW-Programm zur Förderung energieeffizienter Gebäudesanierungen aufgrund der hohen Nachfrage im Jänner gestoppt wurde, steht nun auch das Ende für die Förderung von Holzheizungen im Raum. Zwar dürfte erstere aufgrund des Zuschießens von „Fresh Money“ aus dem Haushaltsausschuss demnächst wieder aufgenommen werden, doch das angedachte „Nein“ für Holzheizungen könnte schon bald umgesetzt werden.

Österreich lässt sich von diesen Diskussionen nicht beeinflussen. Über die „Raus aus dem Öl“-Förderung kann für den Austausch fossil betriebener Heizungen nach wie vor auch für Holzheizungen die Förderung beantragt werden.